13 Schülerinnen als Peer-Mediatorinnen ausgebildet

Mathias FischerMathias Fischer
HAK-Schülerinnen erhalten Auszeichnungen in der HAK Oberpullendorf, Burgenland.
© BHAK/BHAS Oberpullendorf

An einer Schule in Österreich haben heuer 13 Schülerinnen ihre Ausbildung zur Peer-Mediation abgeschlossen. Drei Maturantinnen erhielten nach vier Jahren Zertifikate des Österreichischen Bundesverbands für Mediation.

An einer österreichischen Schule wurden heuer 13 Schülerinnen im Rahmen einer Abschlussfeier mit einem Teilnahmezertifikat für ihre Ausbildung zur Peer-Mediation ausgezeichnet. Die Jugendlichen haben sich im Laufe des Schuljahres sowohl theoretisch als auch praktisch mit Themen wie Konfliktverhalten, Kommunikationstechniken, Konfliktlösungsstrategien und Deeskalation auseinandergesetzt.

Bei der Peer-Mediation handelt es sich um die Vermittlung bei Konflikten unter Gleichaltrigen durch speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler. Die Ausbildung wird von Prof. Buzanich und Prof. Wiedenhofer geleitet und kann ab dem zweiten Jahrgang begonnen werden.

Vierjährige Ausbildung abgeschlossen

Drei Maturantinnen – Katrin Höfer, Yvonne Windisch und Reka Kászoni – haben über die gesamten vier Jahre an der Ausbildung teilgenommen. Sie erhielten Zertifikate des Österreichischen Bundesverbands für Mediation, die ihre Fähigkeit zu konstruktivem Konfliktverhalten, zum Erkennen von Konflikten und zur Konfliktvermittlung bestätigen.

Diese Qualifikation sei nicht nur im schulischen und privaten Umfeld von großem Vorteil, sondern stelle auch eine Zusatzausbildung dar, die einen Vorteil am Arbeitsplatz und am Arbeitsmarkt bedeute, heißt es.

Umfangreiches Ausbildungsprogramm

Das Ausbildungsprogramm umfasst einen zweitägigen Startworkshop im September oder Oktober, in dem die Grundlagen vermittelt werden. Im Laufe des Schuljahres folgen zwei bis drei weitere Workshops im Ausmaß von zwei bis drei Stunden sowie eine Exkursion nach Wien. Ein zweitägiger Abschlussworkshop im Juni nach Notenschluss bringt das Team in entspannter Atmosphäre zusammen.

Die Peer-Mediatorinnen und -Mediatoren gestalten auch den Kennenlerntag für die ersten Klassen, betreuen diese als Buddys und engagieren sich bei karitativen Aktionen. Die letztjährigen ersten Klassen haben bereits neue Mediatorinnen und Mediatoren aus ihren Reihen vorgeschlagen.

Mit dem Kennenlerntag für die neuen ersten Klassen startet das Peer-Mediationsteam in der ersten Schulwoche wieder durch. Heuer gab es viele Interessentinnen und Interessenten aus den zweiten Klassen, die künftig dabei sein werden. Der Abschlussworkshop 2026 fand bei der Kulturinitiative Circusglück in Nebersdorf/Šuševo statt.

Quelle: https://www.hak-op.at/2026/08/27/ausbildung-peer-mediation

Gruppe von Jugendlichen und einem Mann vor einem Zirkuszelt in Österreich
© BHAK/BHAS Oberpullendorf

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