130 Teilnehmer bei Fortbildung zu Gewaltopferbetreuung

Das Gewaltopferbetreuungsteam GOBT lud am 1. Oktober 2026 zur Veranstaltung „Fokus Gewaltopferbetreuung“. Rund 130 Personen aus Kliniken, Polizei, Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen nahmen an der Fortbildung teil.
Das Gewaltopferbetreuungsteam GOBT hat am 1. Oktober 2026 zur Fortbildungsveranstaltung „Fokus Gewaltopferbetreuung“ geladen. Etwa 130 interne und externe Teilnehmende sowie Kooperationspartner folgten der Einladung. Unter den Gästen befanden sich Mitarbeitende des Kepler Universitätsklinikums und der OÖ Gesundheitsholding sowie Vertreter von Polizei, Gewaltschutzzentrum, Autonomem Frauenzentrum, pro mente, Beratungsstellen, Volkshilfe, Frauenhaus, Männerberatung, Caritas, Pro Senectute und weiterer Kliniken und Einrichtungen.
Forensische Gewaltambulanz im Fokus
Auf die Eröffnung durch den Ärztlichen Direktor Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Stadlbauer folgte der inhaltliche Schwerpunkt: die forensische Gewaltambulanz. Dr. Walther Gotsmy, ihr gerichtsmedizinischer Leiter, unterstrich in seinem Referat, wie wichtig die forensische Spurensicherung für den Opferschutz ist, und gewährte Einblick in Aufgaben und Arbeitsweise der Einrichtung.
Von der Basis berichtete DGKP Eva Kathrine Wiredu. Die Forensik Nurse beschrieb ihren Berufsalltag und die Betreuung Gewaltbetroffener. Mag.a Monika Kern, die das Gewaltopferbetreuungsteam leitet, betonte das enge Zusammenspiel von Gewaltopferbetreuung, Kinderschutz und forensischer Gewaltambulanz. Über den aktuellen Projektstand und die weiteren Pläne für die Gewaltambulanz sprach Markus Sassmann.
Vernetzung und Austausch
Als Moderator fungierte DGKP Christoph Wöger-Winkler, der selbst im GOBT (Gewaltopferbetreuungsteam) mitarbeitet. Abseits der Fachvorträge luden Infostände des Gewaltschutzzentrums, des Autonomen Frauenzentrums und des KUK-Gewaltopferbetreuungsteams zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung ein.
Die hohe Teilnehmerzahl und das breite Spektrum der vertretenen Organisationen unterstrichen die Bedeutung einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit im Opferschutz. Die Fortbildung bot Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigte auf, wie durch Vernetzung und gemeinsame Expertise Betroffene bestmöglich unterstützt werden können.
Worüber spricht Linz morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.