1,4 Millionen Euro für Stromnetz in Zwentendorf

Die Netz NÖ modernisiert die Strominfrastruktur in Zwentendorf. Fünf neue Trafostationen und rund 10.800 Meter Kabel sollen das Netz für Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Autos fit machen.
Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektroautos brauchen mehr Netzkapazität. Deshalb baut die Netz NÖ die Strominfrastruktur in Zwentendorf aus. Das Unternehmen investiert rund 1,4 Millionen Euro in das Projekt.
Geplant sind fünf neue Trafostationen sowie die Verlegung von etwa 10.800 Metern Mittel- und Niederspannungskabel. Gleichzeitig werden rund 1.250 Meter Mittelspannungsfreileitung und sechs Trafostationen zurückgebaut.
„Ein leistungsfähiges Stromnetz ist die Grundlage für den Weg in eine erneuerbare Energiezukunft“, erklärt Friedrich Köck, Regionsleiter der Netz NÖ im Zentralraum. Die Maßnahmen sollen künftig genug Kapazität für neue Anwendungen und erneuerbare Energien bereitstellen.
Neben der technischen Aufrüstung steigt auch die Versorgungssicherheit. Freileitungen werden durch Erdkabel ersetzt, was zudem das Ortsbild verbessert.
Bürgermeisterin Marion Török sieht darin einen wichtigen Schritt für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Das Projekt schaffe die Voraussetzungen für die Energieversorgung von morgen.
Landesweites Ausbauprogramm bis 2036
Die Netz NÖ muss ihr Stromnetz in kurzer Zeit auf allen Ebenen modernisieren. Bis 2036 sind etwa 71 Umspannwerke neu zu bauen oder zu ersetzen – derzeit sind 92 in Betrieb. Pro Jahr sollen rund 700 Trafostationen dazukommen, bisher waren es im Schnitt 300. Außerdem werden jährlich etwa 1.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungskabel verlegt.
Allein im laufenden Geschäftsjahr fließen rund 590 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur.
Quelle: https://www.zwentendorf.at/Starke_Netze_fuer_Zwentendorf_1
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