15.000 Besucher beim Stadtfest in Schwechat
Das Stadtfest 2026 in Schwechat lockte an drei Tagen rund 15.000 Gäste auf das Areal rund um Schloss Rothmühle und Rudolf Tonn-Stadion. Neben Live-Musik auf zwei Bühnen stand heuer das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Gladbeck im Mittelpunkt.
Von Freitag bis Sonntag war das Festgelände rund um Schloss Rothmühle und das Rudolf Tonn-Stadion in Schwechat bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit einem vielfältigen Programm auf zwei Bühnen, einer Kinderstadt und Live-Musik entwickelte sich das Fest zum Höhepunkt des Sommers.
Ehrungen für besondere Leistungen
Vor der offiziellen Eröffnung am Freitag wurden Schwechaterinnen und Schwechater für ihre Erfolge ausgezeichnet. Bürgermeisterin Karin Baier MSc, Vizebürgermeister Christian Habisohn und Jugendstadtrat Marco Luksch MSc überreichten Gutscheine im Wert von 100 beziehungsweise 200 Euro an Personen, die einen wichtigen Ausbildungsmeilenstein erreicht haben.
Zu den Geehrten zählten Anela Spahic, Martin Schaden, Andrea Schaden, Roman Polt, Abhi Bajaj und Domenik Rehling mit ausgezeichnetem Erfolg sowie Elias Kräftner mit gutem Erfolg.
Weitere Auszeichnungen erhielten Bürgerinnen und Bürger für besondere Leistungen: Franz Süßenbacher bekam eine Danksagung, Elisabeth Hafner, Patrick Bräuhofer und Martin Pfister die Hilfsdienstmedaille in Bronze. Die Hilfsdienstmedaille in Silber ging an Christian Haring, in Gold an Manfred Ertl und Andreas Doppelhofer. Julius Prüger wurde ebenfalls mit der Hilfsdienstmedaille in Gold ausgezeichnet, war aber entschuldigt. Das Ehrenzeichen in Bronze erhielten Franz Pammer und Josef Kerngast.
60 Jahre Städtepartnerschaft mit Gladbeck
Ein besonderer Anlass bei der Eröffnung war das 60-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Schwechat und Gladbeck. Seit 1966 verbindet die beiden Städte mehr als eine formale Partnerschaft – über sechs Jahrzehnte entstanden Freundschaften und regelmäßige Begegnungen in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur, Feuerwehr, Verwaltung und zwischen Seniorinnen und Senioren.
Bettina Weist, Bürgermeisterin von Gladbeck, wurde mit dem Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Schwechat in Bronze ausgezeichnet. Sie ist seit 2020 die erste direkt gewählte Frau an der Spitze der Stadt und engagiert sich für die Weiterentwicklung der Partnerschaft.
Auch die Feuerwehren beider Städte pflegen eine langjährige Verbindung. Dietmar Winkler, Jörg Schmelzer und Jens Kuhl aus Gladbeck wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet, die Ehrung nahm Herbert Rubenz vor.
Als symbolisches Geschenk zum Jubiläum überreichte Gladbeck einen Baum, der im Herbst in der Gladbeckstraße gepflanzt werden soll. „60 Jahre Städtepartnerschaft bedeuten 60 Jahre Freundschaft, persönliche Begegnungen und gelebtes Miteinander. Ich bin sehr dankbar für diese besondere Verbindung zwischen Schwechat und Gladbeck und freue mich auf viele weitere gemeinsame Jahre. Möge unsere Freundschaft – genau wie der Baum, den wir im Herbst in der Gladbeckstraße pflanzen werden – weiter wachsen und noch viele Generationen verbinden“, sagte Bürgermeisterin Karin Baier MSc.
Zwei Bühnen mit unterschiedlichen Programmen
Das musikalische Programm verteilte sich auf zwei Bühnen: die Schlossbühne im Hof der Rothmühle und die Stadionbühne im Rudolf Tonn-Stadion. Während die Schlossbühne eine Mischung aus Tradition, Blasmusik und internationalen Gästen bot, konzentrierte sich die Stadionbühne auf die regionale Musikszene.
Am Samstagabend trat Thorsteinn Einarsson als Headliner auf der Schlossbühne auf. Im Anschluss sorgte das „Battle der Jahrzehnte“ – 80er gegen 90er Jahre mit Mitch und Trashbax – für ausgelassene Stimmung und ließ das Publikum bis spät in die Nacht tanzen.
Die Stadionbühne wurde vom Schwechater Musikerstammtisch zusammengestellt und präsentierte heimische Bands wie Sergeant Steel, Eisenterz, Rautöne, Mindless, Boon, Folky Tunes, Tom Muellers Red Shoes, Ripped Up und Susanne Plahl and the Lightning Rod. Den Auftakt am Freitag machte das Stadtfest-Warm-Up mit DJ Maex feat. DJ Filthy Beatz, das vor allem beim jungen Publikum gut ankam.
Gastronomie und Angebote für Jugendliche
Abseits der Bühnen sorgten 19 Gastronomiestände für kulinarische Vielfalt. Für Jugendliche gab es einen eigenen Jugendplatz, der von den Streetworkern von Römerland Carnuntum betreut wurde.
Die jüngsten Besucherinnen und Besucher konnten die Kinderstadt im Grünbereich neben dem Schloss Rothmühle nutzen. Sie war am Freitag und Samstag von 15 bis 21 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bot heuer mehr Attraktionen als in den Vorjahren.
Ideales Wetter und bewährter Festplatz
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: Der Freitag war windig, aber sonnig, am Samstag herrschten angenehme Temperaturen bei bewölktem Himmel. Am Sonntag kletterten die Temperaturen auf rund 30 Grad bei Sonnenschein. Der Festplatz rund um die Rothmühle erwies sich dabei als vorteilhaft: Umgeben von altem Baumbestand und Grünflächen bot er auch bei Hitze angenehmen Schatten und ein kühleres Ambiente als der asphaltierte Hauptplatz.
„Drei Tage, ein volles Areal und beste Stimmung von der Kinderstadt bis zur Stadionbühne – das Stadtfest 2026 hat gezeigt, wie viel Energie und Zusammenhalt in unserer Stadt stecken. Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen, Vereine, Bands und Helfer:innen, die dieses Fest wieder zu etwas Besonderem gemacht haben“, resümierte Bürgermeisterin Karin Baier.
Quelle: https://www.schwechat.gv.at/Das_war_das_Stadtfest_2026
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