16-Jährige schlägt Männer-Elite in Landesliga

Mathias FischerMathias Fischer
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Die 16-jährige Nina Skerbinz aus dem Weinviertel gilt als größte Hoffnung im österreichischen Frauen-Tischtennis. Beim Saisonstart für Markgrafneusiedl besiegte die amtierende Staatsmeisterin drei männliche Gegner aus der Landesliga, so der ORF.

Die 16-jährige Nina Skerbinz aus dem Weinviertel zählt zu den größten Talenten im heimischen Frauen-Tischtennis. In ihrer Heimat Markgrafneusiedl ist die Staatsmeisterin bereits ein Star. Wenn sie dort aufschlägt, wird der Turnsaal der Volksschule zur Tischtennis-Arena.

„Hier zu spielen, ist immer etwas Besonderes“, sagte Skerbinz gegenüber noe.ORF.at. Sie verbinde das mit schönen Erinnerungen aus der Vergangenheit. Ihr größter Fan ist ihre Großmutter Anna Hiller, die bei jedem Spiel mitfiebert. „Ich bin unglaublich stolz auf Nina“, so Hiller. Besonders spannend werde es, wenn ihre Enkelin nach einer 2:0-Satzführung plötzlich beim Stand von 2:2 in den fünften Satz müsse.

Drei Siege gegen männliche Kontrahenten

Gegen Männer anzutreten und zu gewinnen, bereitet der ehemaligen U15-Europameisterin im Doppel besonders viel Freude. Da sich Bundesliga-Einsätze in dieser Saison nicht mit ihrem dichten Terminkalender vereinbaren ließen, trat Skerbinz zum Saisonstart ausnahmsweise für Markgrafneusiedl in der Landesliga an.

Dreimal stand sie im Duell gegen den ESV Amstetten an der Platte – dreimal mussten sich ihre männlichen Gegner geschlagen geben. „Nina hat genau das gespielt, was man gegen einen Linkshänder wie mich spielen muss“, zollte Andreas Kranzer seiner Gegnerin Respekt. Sein Teamkollege Christoph Weninger ergänzte: „Nina hat so viel Druck in ihren Schlägen, das ist einfach zu schnell für mich.“

Randvoller Terminkalender

Die spielerische Stärke kommt nicht von selbst. Skerbinz ordnet dem Sport fast alles unter. Schule, Training und Turniere sorgen für einen vollen Terminkalender. „Nina geht es zum Glück gut damit“, erklärte Vater Rainer Skerbinz. Sie habe Spaß am Tischtennis und sehe das Training nicht als Belastung. Man habe ein Team um sie herum gebaut, wo die Chemie stimme.

Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. Innerhalb der nächsten zwei Monate wird Nina Skerbinz bei einem Weltranglisten-Turnier in Linz, bei der Europameisterschaft in Slowenien und bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar aufschlagen. Die Siege vor heimischem Publikum in Markgrafneusiedl sollen die perfekte Einstimmung gewesen sein.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3372028/

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