16-Jähriger bei „Autosurfen“ lebensgefährlich verletzt

Ein Jugendlicher aus dem Bezirk Weiz erlitt in der Nacht auf den 24. August auf einem Supermarktparkplatz in St. Margarethen an der Raab lebensgefährliche Kopfverletzungen. Der 16-Jährige stürzte beim sogenannten „Autosurfen“ auf den Asphalt.
Gegen 0.20 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Supermarktparkplatz alarmiert, weil dort eine bewusstlose und stark blutende Person am Boden liegen sollte. Vor Ort trafen die Helfer auf vier männliche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren sowie auf den schwer verletzten 16-Jährigen, der bewusstlos am Boden lag und im Kopfbereich stark blutete. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten die Anwesenden Erste Hilfe.
Wie die Polizei mitteilte, hatten sich die fünf Jugendlichen, alle aus dem Bezirk Weiz, auf dem Parkplatz getroffen. Dabei kamen sie auf die Idee, außen am Auto mitzufahren. Vier von ihnen stiegen auf die hintere Stoßstange eines Pkw und hielten sich an der Dachreling fest. Der 18-jährige Fahrer wollte dann eine Runde über den Parkplatz drehen.
Sturz in der Kurve
Während der Fahrt verlor der 16-Jährige in einer Kurve den Halt und stürzte auf den Asphalt. Dabei zog er sich massive Kopfverletzungen zu. Das Österreichische Rote Kreuz und ein Notarzt versorgten den Jugendlichen noch an der Unfallstelle. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde er in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt und mit dem Notarzthubschrauber C17 in den Schockraum der Kinderchirurgie Graz geflogen.
Ein Alkotest beim 18-jährigen Lenker verlief negativ. Die Polizei führt weitere Erhebungen zum Unfallhergang durch.
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