160 Kinder bei inklusivem Sporterlebnis-Tag in NÖ

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Rund 160 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung haben beim ersten inklusiven Sporterlebnis-Tag in Niederösterreich teilgenommen. Die Veranstaltung wurde von Special Olympics Niederösterreich organisiert, so die Veranstalter.

Bei der Premiere des inklusiven Sporterlebnis-Tags in Niederösterreich konnten rund 160 Teilnehmer acht verschiedene Sportarten kennenlernen und ausprobieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Landesverband Special Olympics. Neben Schülerinnen und Schülern nahmen auch Familien, Angehörige und Begleitpersonen teil.

Ziel der Aktion war es, Berührungsängste zu reduzieren und Begegnungen zu ermöglichen. Die verbindende Kraft des Sports sollte für alle erlebbar werden. Gleichzeitig wollten die Veranstalter die Bedeutung von Respekt, Zusammenhalt und gegenseitiger Wertschätzung vermitteln.

Sport bringt Menschen zusammen

Wolfgang Viehauser, Präsident von Special Olympics Niederösterreich, betonte die besondere Rolle des Sports: „Sport besitzt die einzigartige Fähigkeit, Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen zusammenzubringen.“ Wenn viele gemeinsam aktiv seien, entstünden Begegnungen auf Augenhöhe, aus denen Verständnis, Freundschaften und gelebte Inklusion wachsen könnten.

Mit der Veranstaltung wolle man diese Erfahrung ermöglichen und zeigen, dass Vielfalt eine Bereicherung für die Gesellschaft darstelle, so Viehauser.

Klettern als Favorit

Insgesamt standen acht Sportarten zur Auswahl. Besonders beliebt war das Klettern. „Klettern, da ganz hoch oben“, schwärmte Maximilian aus Wilhelmsburg. Illona Tröls-Holzweber, Leiterin der Sonderschule St. Pölten Nord-Mitte, zeigte sich begeistert: „Ich habe heute schon so viele strahlende Augen gesehen. Und es kommt gar nicht darauf an, wie hoch wer raufkommt, sondern dass er es einfach probiert hat.“

Eveline Helm, Vizepräsidentin von Special Olympics Niederösterreich, erklärte: „Die Kinder sollen in erster Linie mal Sportarten kennenlernen, Freude dabei haben, sich austoben können.“ Möglicherweise fänden die Kinder dabei auch ein Hobby für die Freizeit. Am Ende des Tages zählte nicht die Unterschiede, sondern das Gemeinschaftserlebnis.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3373382/

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