160 seltene Obstbaumsorten in Mank gepflanzt
In Mank wurden auf zwei Hektar Fläche 160 seltene Obstbaumsorten gepflanzt. Eine Delegation der Stadtgemeinde besuchte Mitte Juli die Streuobstbäume von Johann Lechner im Ortsteil Nacht.
Im Ortsteil Nacht der Stadtgemeinde Mank hat Johann Lechner auf einer Fläche von zwei Hektar gemeinsam mit dem Verein Arche Noah ein besonderes Projekt umgesetzt. Insgesamt 160 seltene Baumsorten wurden dort gepflanzt, um sie für künftige Generationen zu bewahren.
Die Zusammenarbeit zwischen Lechner und der Arche Noah besteht bereits seit acht Jahren und ist auf eine Laufzeit von 30 Jahren angelegt. Der Landwirt Hans Lechner und sein Sohn Johannes haben beide die Baumwärterprüfung erfolgreich abgelegt.
Jeder der Bäume wird von einem Paten finanziell unterstützt. Einige dieser Förderer statten „ihrem“ Baum regelmäßig Besuche ab. Die Universität für Bodenkultur in Wien übernimmt die Kontrolle der Bäume und achtet auf die korrekte Genetik.
Die Wiese rund um die Obstbäume wird extensiv bewirtschaftet und bietet Lebensraum für zahlreiche Schmetterlings- und Insektenarten. Stadtrat Johan Buresch, der als Nachbar die Idee für den Besuch der Gemeindeabordnung hatte, würdigte das Engagement: „Hans Lechner schafft damit in der Stadtgemeinde Mank eine erhaltenswerte und seltene Baumkultur für unsere Nachkommen.“
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