170.000 Euro für burgenländische Exportbetriebe

Mathias FischerMathias Fischer
Bundesministerin für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Margarete Schramböck, und ein Mann halten Broschüren in Wien.
© WKB

Die Wirtschaftskammer Burgenland hat in den vergangenen Jahren rund 170.000 Euro an Förderungen für die Internationalisierung heimischer Unternehmen ausgezahlt. Das Programm „go-international“ soll vor allem kleinen und mittleren Betrieben den Einstieg in neue Märkte erleichtern.

Für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet der Eintritt in neue Märkte oft ein erhebliches finanzielles Risiko. Die Wirtschaftskammer bietet deshalb mit dem Förderprogramm „go-international“ eine Anschubfinanzierung an. Im Burgenland wurden in den vergangenen Jahren rund 170.000 Euro als „Startgeld für Mutige“ an exportierende Betriebe ausbezahlt.

Das Programm soll Unternehmen dabei helfen, neue Absatzmärkte zu erschließen, internationale Kundenbeziehungen zu knüpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Wir unterstützen unsere Mitglieder mit einem individuellen Beratungs- und Serviceangebot und bieten Zugang zu internationalem Know-how“, erklärt WK-Direktor Harald Schermann. Burgenländische Betriebe profitieren zudem vom weltweiten Netzwerk der Außenwirtschaft Austria, das Marktinformationen, Beratung und Kontakte vor Ort bereitstellt.

Kofinanzierung reduziert Risiko

Die Internationalisierungsoffensive go-international ist eine gemeinsame Aktion der Wirtschaftskammer und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus. Sie ermöglicht burgenländischen Unternehmen, Auslandsmärkte gezielt zu erschließen und Exportchancen zu nutzen. „Die hohe Zahl an Anträgen, das geplante Fördervolumen und die Vielfalt der Zielländer zeigen eindrucksvoll, dass die Initiative gemeinsam mit der regionalen Beratungskompetenz der WK Burgenland ein zentraler Hebel für mehr Export, Wachstum und internationale Sichtbarkeit burgenländischer Unternehmen ist“, zieht Schermann Bilanz.

Die Direktförderungen übernehmen bei den meisten Projekten 50 Prozent der nachgewiesenen förderbaren Nettokosten. Dadurch wird das finanzielle Risiko für Betriebe deutlich verringert, erklärt Melanie Wagner-Deli von der Außenwirtschaft Burgenland.

Zielländer von Europa bis Asien

Die geförderten Unternehmen erschließen Märkte in ganz unterschiedlichen Regionen. Die Palette reicht von europäischen Nachbarländern wie Deutschland, Ungarn, Italien, Slowenien oder der Slowakei bis zu Fernmärkten wie den USA, Japan, Indien, China, Singapur, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die geografische Streuung zeigt, dass die Initiative sowohl bei naheliegenden Exportchancen als auch bei anspruchsvollen Markteintritten in entfernte Wachstumsmärkte unterstützt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm sind unter www.go-international.at verfügbar.

Quelle: https://www.wko.at/bgld/news/tatkraeftige-unterstuetzung-fuer-exportierende-unternehmen

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