18-Jährige auf der Rax nach Nacht im Freien wohlauf

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Eine 18-Jährige hat die Nacht auf Montag im Freien auf der Rax verbracht, nachdem sie sich beim Abstieg verirrt hatte. Die groß angelegte Suchaktion endete glimpflich – die junge Frau stieg am Morgen selbstständig ins Tal ab.

Eine umfangreiche Suchaktion auf der Rax ist am Montagvormittag glimpflich zu Ende gegangen. Die 18-Jährige, nach der in der Nacht gesucht worden war, kehrte unverletzt zurück. Sie hatte die Nacht im Wald verbracht und war bei Tagesanbruch eigenständig abgestiegen.

Die junge Frau hatte sich am Sonntag beim Abstieg verirrt. Sie verständigte ihre Mutter darüber, dass sie vermutlich im Gelände übernachten müsse. Gegen 21.30 Uhr alarmierte die Mutter die Bergrettung. Weil der Handyakku der Wanderin leer war, konnte kein Kontakt mehr hergestellt werden.

Großaufgebot im Einsatz

Insgesamt wurden 35 Mitglieder der Bergrettung mobilisiert. Unterstützt wurden sie von einer Drohnengruppe, einem Hubschrauber, einer Suchhundestaffel sowie Beamten von Polizei und Alpinpolizei. Die Suche wurde am Montag gegen 3.00 Uhr vorerst unterbrochen und um 7.00 Uhr wieder aufgenommen.

Etwa eine Stunde später erhielt die Mutter die erlösende Nachricht: Ihre Tochter sei wohlauf und bereits im Zug nach Hause. Die 18-Jährige hatte die Nacht einige hundert Höhenmeter oberhalb des Knappenhofs im Wald verbracht. Bei Tagesanbruch stieg sie ins Tal ab und wanderte weiter zum Bahnhof nach Payerbach, wie die Einsatzleiter Michael Slanar (Bergrettung Reichenau) und Bernhard Kothgasser (Bergrettung Mönichkirchen) mitteilten.

Quelle: APA

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