19 Buslinien im Wienerwald neu vergeben

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die NÖVOG hat nach einer europaweiten Ausschreibung die Verkehrsleistungen für 19 Regionalbuslinien im Wienerwald neu vergeben. Ab August 2027 übernehmen die Unternehmen Dr. Richard und N-Bus den Betrieb.

Nach einem europaweiten Vergabeverfahren stehen die neuen Betreiber für den Regionalbusverkehr im Wienerwald fest. Die NÖVOG vergab die Verkehrsleistungen für 19 Buslinien an die Unternehmen Dr. Richard und N-Bus. Die neuen Verträge treten im August 2027 in Kraft.

„Wir sichern das Busangebot im Wienerwald, damit Schüler, Pendler und Familien weiterhin verlässlich ans Ziel kommen“, erklärt Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Der LH-Stellvertreter kündigt zudem eine deutliche Ausweitung des öffentlichen Verkehrs in den Regionen Wienerwald und Tullnerfeld an.

Integriertes Verkehrssystem ab 2030 geplant

Bis 2030 soll ein integrierter öffentlicher Verkehr entstehen, der LEOpoldi Regionalbusse mit leoPOLDI Anrufsammeltaxis kombiniert. Die aktuelle Ausschreibung dient als Zwischenschritt für diese Weiterentwicklung.

Das Verkehrsangebot verbindet 13 Gemeinden zwischen Wien, Sieghartskirchen, Tulln, Neulengbach und Hainfeld. Im Verkehrsgebiet leben rund 63.000 Einwohner (ohne Wien). Das bestehende Angebot wurde optimiert und an die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst. Die detaillierten Fahrpläne werden bis zum Betriebsstart erstellt.

2,2 Millionen Kilometer pro Jahr

Der Leistungsumfang beläuft sich auf rund 2,2 Millionen gefahrene Kilometer jährlich. Die Linien stellen wichtige Verbindungen nach Wien sowie zu umliegenden Regionen und Schulstandorten her.

Betroffen sind die Gemeinden Purkersdorf, Gablitz, Tullnerbach, Pressbaum, Sieghartskirchen, Asperhofen, Eichgraben, Maria Anzbach, Altlengbach, Neulengbach, Brand-Laaben, Neustift-Innermanzing und Hainfeld.

Der Auftrag läuft voraussichtlich bis Mitte 2030, wenn auch der Vertrag in der Region Tullnerfeld ausläuft. Beide Regionen können dann zusammengelegt werden. Fahrgäste profitieren künftig von einer regionsübergreifenden Verkehrsplanung, die besser auf überregionale Fahrgastströme – etwa Richtung Tulln oder Wien Hütteldorf – abgestimmt ist.

Quelle: OTS

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