20 Absolventen schließen Pflege-Schulzweig ab

An einer Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Kärnten haben erstmals 20 Absolventinnen und Absolventen den Schulzweig für Sozialbetreuung und Pflege erfolgreich abgeschlossen. Die Diplom- und Reifeprüfungszeugnisse wurden im Beisein von Landesrätin Beate Prettner überreicht.
Im Spiegelsaal fand kürzlich die feierliche Überreichung der Diplom- und Reifeprüfungszeugnisse statt. 19 Schülerinnen und ein Schüler beendeten ihre Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege. Bei der Zeremonie waren neben Gesundheitslandesrätin Beate Prettner auch Caritasdirektor Ernst Sandriesser, Veronika Burger von der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Angelika Kuss-Bergner als Vertreterin der Bildungsdirektion anwesend.
Schulzweig seit fünf Jahren etabliert
Der Ausbildungszweig wurde vor fünf Jahren zunächst als Schulversuch gestartet und ist mittlerweile fixer Bestandteil des Regelschulwesens. Die Nachfrage ist hoch. Drei Absolventinnen und Absolventen erlangten das Diplom in Behindertenarbeit, 17 weitere die Berufsberechtigung als Pflegefachassistenz. Damit stehen dringend benötigte Fachkräfte für das Sozial- und Gesundheitswesen zur Verfügung.
Praktika auch in den Sommermonaten
Die Ausbildung erfordert hohen Einsatz, sowohl fachlich als auch persönlich. Praktika werden auch während der Sommermonate absolviert. „Während andere am See liegen, sammeln unsere Schüler*innen wertvolle Erfahrungen in der Praxis“, sagte Jahrgangsvorständin Barbara Wiegele. Sie hob das Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen sowie deren persönliche Entwicklung durch die intensiven Praxiserfahrungen hervor.

Dank an Land Kärnten für Schulgeldübernahme
Direktorin Tanja Perchtold dankte dem Land Kärnten für die Übernahme des Schulgeldes, wodurch vielen jungen Menschen der Zugang zu dieser Ausbildung ermöglicht werde. Auch der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege dankte sie für die enge Zusammenarbeit.

Caritasdirektor Ernst Sandriesser betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Ausbildung. Die Schule leiste einen wichtigen Beitrag zur Deckung des steigenden Pflegebedarfs. Er dankte den Absolventinnen und Absolventen für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Landesrätin Beate Prettner würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass viele von ihnen ihren Berufsweg in Kärnten fortsetzen oder nach ihrer Ausbildung wieder in das Bundesland zurückkehren werden.
Nach der Zeugnisverleihung klang der Nachmittag bei einem geselligen Beisammensein mit Absolventinnen, Absolventen, Familien und Ehrengästen aus. Musikalische Begleitung sorgte für feierliche Stimmung.

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