20-Jähriger nach tödlichem Skiunfall angeklagt

Pia ProdingerPia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Ein 20-jähriger Skifahrer aus dem Pongau muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Bei einer Kollision im Skigebiet Maria Alm war ein 65-jähriger Tourengeher ums Leben gekommen, so der ORF.

Der Unfall ereignete sich an einer Geländekuppe auf der Schwarzeckalmabfahrt in Maria Alm. Laut Anklage stand vor der Geländekante ein Schild mit der Aufschrift „Achtung langsam!“. Der 20-Jährige soll dennoch mit überhöhter Geschwindigkeit über die Kuppe gesprungen sein.

Unterhalb der Kuppe befand sich zu diesem Zeitpunkt der 65-jährige Tourengeher auf Skiern. Bei der Kollision erlitten beide Wintersportler schwere Verletzungen. Sie wurden mit dem Hubschrauber in Spitäler geflogen. Der 65-Jährige verstarb kurz darauf an den Folgen des Unfalls.

Diskussion über Trennung von Pisten und Tourenrouten

Die Bergbahn Maria Alm hatte bereits im Februar erklärt, dass das Tourengehen an der Unfallstelle unter Beachtung der Regeln zulässig sei. Gleichzeitig sei eine alternative Route auf einer nicht geöffneten Piste vorhanden gewesen.

Der Vorfall hat im Frühjahr die Debatte angeheizt, ob Bereiche für Tourengeher und Pistenfahrer in Skigebieten künftig stärker voneinander getrennt werden sollten.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3364755/

Worüber spricht Zell am See morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.