21 Tonnen Störstoffe aus Bioabfall entfernt

Mona HopfingerMona Hopfinger
© SHVETS production / Pexels (Symbolbild)

Im Bezirk Eferding mussten vergangenes Jahr 21 Tonnen Plastik, Glas und Metall aus dem Bioabfall aussortiert werden. Der Bezirksabfallverband warnt vor steigenden Kosten durch falsche Mülltrennung.

Die Kompostieranlagen im Bezirk Eferding kämpfen mit einem wachsenden Problem: Immer öfter werden Abfälle in die Biotonne geworfen, die dort nicht hingehören. Plastik, verpackte Lebensmittel, Glas, Metall, Besteck und Nägel erschweren die Kompostierung massiv und verursachen erhebliche Zusatzkosten.

Allein im vergangenen Jahr mussten auf einer Kompostieranlage rund 21 Tonnen Störstoffe aus dem Bioabfall aussortiert werden. Der Bezirksabfallverband schlägt deshalb Alarm: Wenn der Kompost aufgrund der Verunreinigungen nicht mehr nutzbar ist, muss er als Restabfall entsorgt werden. Die Kosten dafür tragen letztlich alle Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler.

Appell an sorgfältige Mülltrennung

Der Bezirksabfallverband appelliert an die Bevölkerung, Bioabfälle sorgfältig zu trennen. In die Biotonne gehören Obst- und Gemüseabfälle, Speisereste ohne Verpackung, Kaffee- und Teefilter sowie Gartenabfälle. Nicht hinein dürfen unter anderem Plastiksackerl, Verpackungen, Glas, Metall oder Feuchttücher.

Mit einer sauberen Abfalltrennung leiste jede und jeder einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und sichere die Qualität des Komposts, betont der Verband. Eine detaillierte Übersicht sowie Hinweise zu kompostierbaren Biosackerln finden sich im Informationsblatt des Bezirksabfallverbandes Eferding.

Quelle: https://www.fraham.at/Aktuelles_vom_Bezirksabfallverband

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