210 goldene Mozart-Skulpturen in Salzburg gestohlen

Eine Kunstinstallation mit 230 Mini-Mozart-Figuren im Salzburger Mirabellgarten musste vorzeitig beendet werden. Nur 20 der goldenen Skulpturen konnten noch gesichert werden, 210 Stück sind verschwunden.
Die Kunstinstallation des deutschen Konzeptkünstlers Ottmar Hörl im Mirabellgarten ist vorzeitig zu Ende gegangen. Von ursprünglich 230 goldenen Mozart-Figuren sind mittlerweile 210 Stück verschwunden, wie die Internationale Stiftung Mozarteum am Mittwoch mitteilte. Lediglich 20 Figuren konnten im Auftrag des Künstlers noch gesichert werden.
Die rund 50 Zentimeter großen goldenen Skulpturen waren seit 15. Juli im öffentlichen Raum aufgestellt. Bereits nach zwei Wochen fehlten mehr als 80 der Mini-Mozarts. Eine kurzfristige Beschaffung von Ersatz sei nicht möglich, so die Stiftung.
Sicherungsmaßnahmen blieben erfolglos
Linus Klumpner, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum, erklärte, dass Installationen außerhalb einer schützenden musealen Atmosphäre Parametern unterworfen seien, die nicht steuerbar wären. Bereits vor einigen Tagen sei ein Teil der Installation gesichert worden, weil die illegale Mitnahme überhandgenommen habe. Die Maßnahmen hätten jedoch wenig gebracht, die Figuren seien weiter entwendet worden.
Restliche Skulpturen in geschützten Räumen
Der verbleibende Teil der Skulptureninstallation „Mozart - das unbezähmbare Genie“ kann noch bis Ende August besichtigt werden. Im Garten des Mozarteums sind 50 Mini-Mozarts zu sehen, im Mozart-Wohnhaus befinden sich 40 Stück im Tanzmeistersaal sowie im Zauberflöten-Häuschen.
Quelle: APA
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