215 Wildtiere bei Verkehrsunfällen in Vorarlberg getötet

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Jahr 2025 sind in Vorarlberg 215 Wildtiere durch Kollisionen mit Fahrzeugen ums Leben gekommen. Die meisten Unfälle ereigneten sich im Bezirk Bregenz, so der ORF.

Eine Auswertung der Fallwildstatistik durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) zeigt, dass im Bezirk Bregenz 85 Wildtiere bei Verkehrsunfällen starben. In Bludenz waren es 56, in Feldkirch 50 Tiere. Im Bezirk Dornbirn, der vergleichsweise wenig Freilandstraßen aufweist, kamen 24 Wildtiere ums Leben.

Das KFV vermutet eine hohe Dunkelziffer, da nicht alle Zusammenstöße gemeldet werden. Die tatsächliche Anzahl dürfte daher höher liegen. Rehe, Hasen und Fasane sind am häufigsten von Wildunfällen betroffen.

Vier Verletzte in Vorarlberg

Wildunfälle können auch für Menschen schwere Folgen haben. Im Kalenderjahr 2025 wurden in Vorarlberg vier Personen bei solchen Unfällen verletzt – zwei im Bezirk Feldkirch und jeweils eine in Bludenz und Bregenz. Österreichweit gab es 322 Verletzte.

Vorsicht an trüben Herbsttagen

Besonders an trüben Herbsttagen ist laut KFV erhöhte Vorsicht geboten. Auf Strecken mit häufigem Wildwechsel sollten Autofahrer das Tempo reduzieren, bremsbereit fahren und beide Straßenränder im Blick behalten. Nach einem Tier können weitere folgen.

Taucht Wild auf der Fahrbahn auf, können hektische Ausweichmanöver die Gefahr vergrößern – etwa durch einen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder einem Baum. Ist eine Kollision unvermeidbar, empfiehlt der ÖAMTC, stark zu bremsen, das Lenkrad festzuhalten und die Spur zu halten.

Nach einem Wildunfall muss die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt werden – auch dann, wenn das Tier weiterläuft. Verletzte Tiere sollten nicht berührt werden.

Quelle: https://vorarlberg.orf.at/stories/3376488/

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