22 Teilnehmer schließen Qualifizierung erfolgreich ab

Das Projekt perspektiven.werk hat 22 Absolventinnen und Absolventen des zweiten Projektjahres ausgezeichnet. Die Teilnehmer mit Flucht- oder Migrationshintergrund wurden in Handel und Gastronomie qualifiziert.
Im mag das LOKAL wurden 22 Personen geehrt, die ihre Qualifizierung im Rahmen von perspektiven.werk im zweiten Projektjahr erfolgreich beendet haben. Die Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Zertifikate in Anwesenheit des Direktors.
Das Projekt richtet sich an arbeitsmarktferne Personen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Formale Bildungsvoraussetzungen werden dabei nicht hoch angesetzt. Die Qualifizierung erfolgt direkt in der Praxis: im Lebensmitteleinzelhandel bei SPAR Perspektive Handel sowie in der Gastronomie im mag das LOKAL. Praktisches Arbeiten wird mit Lernen verknüpft.
Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Lerncoaches. Zusätzlich absolvieren sie Intensivfachsprachkurse und Qualifizierungen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Elf Personen direkt vermittelt
Alle 22 Teilnehmer des zweiten Projektjahres schlossen die Qualifizierung positiv ab. 16 Personen haben das Projekt bereits verlassen. Elf von ihnen wurden direkt auf einen Arbeitsplatz vermittelt. Eine weitere Person verließ das Projekt mit einer Einstellungszusage.
Sechs Teilnehmer befinden sich noch in der Outplacementphase und werden bei der Arbeitsplatzsuche unterstützt. Vier von ihnen haben bereits ein Praktikum absolviert.
Vermittlungsquote bei 76 Prozent
Seit dem Start von perspektiven.werk sind insgesamt 82 Personen in das Projekt eingetreten. 62 von ihnen nahmen an der Qualifizierung teil. Über die gesamte bisherige Laufzeit erreichte das Projekt eine Vermittlungsquote von 76 Prozent.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben nicht nur Fachwissen. Sie gewinnen Sicherheit im Arbeitsalltag, verbessern ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse und entwickeln eine realistische berufliche Perspektive.
Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie des Landes Kärnten. Die Teilnahme erfolgt über das Arbeitsmarktservice (AMS).
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