250 Teilnehmer bei Cybersicherheitstour in Mistelbach

Am 1. Oktober machte die Bezirkstour „Sensibilisierung Cybersicherheit“ in Mistelbach Halt. Bei drei Veranstaltungen informierten sich rund 250 Personen über Gefahren im Internet und Schutzmöglichkeiten vor Cyberangriffen.
Die Bezirkstour zur Cybersicherheit führte am Donnerstag, 1. Oktober, nach Mistelbach. Insgesamt 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich bei drei verschiedenen Terminen über aktuelle Bedrohungen im digitalen Raum zu informieren. Die Veranstaltungen fanden an der HLW Mistelbach, der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach und der Bezirksstelle der Wirtschaftskammer Niederösterreich statt.
Schüler, Behörden und Unternehmen im Fokus
An der HLW Mistelbach nahmen rund 170 Schülerinnen und Schüler an der Informationsveranstaltung teil. Thematisiert wurden Risiken, die im digitalen Alltag auftreten: der sichere Umgang mit Passwörtern und mobilen Geräten, verdächtige Nachrichten, Schadsoftware, Social Engineering sowie neue Gefahren durch Künstliche Intelligenz.
In der Bezirkshauptmannschaft ließen sich etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Gefahren im beruflichen Umfeld aufklären. Bei der abschließenden Veranstaltung in der Wirtschaftskammer informierten sich rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region über IT-Sicherheit. Auf dem Programm standen unter anderem Kennwortsicherheit, Schadsoftware, Social Engineering, häufige Cyberangriffe und mobile Sicherheit.
Initiative von Bund und Wirtschaftskammer
Die Initiative wird vom Haus der Digitalisierung gemeinsam mit dem Bundesamt für Cybersicherheit umgesetzt. Bei den Terminen für Unternehmen ist auch die Wirtschaftskammer Niederösterreich Partner. Die Vorträge werden von MR Ing. Martin Merka, BA, der den Fachbereich Awareness in der Abteilung Strategie und Zusammenarbeit im Innenministerium verantwortet, und Matteo Schnell durchgeführt.
Die Bezirkstour verdeutlicht, dass Cybersicherheit unabhängig von Unternehmensgröße oder technischer Ausstattung relevant ist. Wesentlich sei es, mögliche Angriffsflächen zu kennen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gefahren zu sensibilisieren. Aufmerksamkeit, Wissen und richtiges Verhalten leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor digitalen Angriffen.

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