27.000 Besucher bei Passionsspielen St. Margarethen

Zum 100-jährigen Jubiläum der Passionsspiele in St. Margarethen kamen heuer 27.000 Zuschauer. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent im Vergleich zu 2022.
Die Passionsspiele St. Margarethen verzeichneten im Jubiläumsjahr einen Besucherrekord. Insgesamt 27.000 Menschen sahen die 17 Aufführungen des Stücks „Mirjam - Stark wie der Tod ist die Liebe“, wie Kathpress berichtete. Gegenüber dem Jahr 2022 bedeutet das ein Wachstum von 40 Prozent.
Die Inszenierung zum 100-Jahre-Jubiläum erzählte die Geschichte von Leben, Lieben, Leiden und Auferstehung Jesu Christi aus einer weiblichen Perspektive. „27.000 Besucherinnen und Besucher konnten wir mit unserer doch etwas gewagten Neuinterpretation der Geschichte Jesu begeistern“, sagte Spielleiter Pfarrer Richard Geier. Man habe den Frauen in der Kirche durch die Figur der Mirjam eine Stimme gegeben.
Für Geier waren es die letzten Passionsspiele in dieser Funktion. Ende August übernimmt er die Pfarre Pinkafeld. Die nächste Auflage der Passionsspiele ist für 2031 geplant.
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics würdigte das „unermüdliche Glaubenszeugnis“ der Passionsspiele, das seit einem Jahrhundert Tausende Menschen berühre. Er hob die Bedeutung für die Neuevangelisierung hervor und verlieh dem Verein Passionsspiele St. Margarethen den St. Martins-Orden in Gold – eine der höchsten Auszeichnungen der Diözese Eisenstadt.
Quelle: APA
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