280 Jungjäger erhielten in Kärnten ihre Prüfungszeugnisse

Pia Prodinger
Drei Männer in Tracht posieren in einem Innenraum.
© Büro LHStv. Gruber

Rund 280 Jungjägerinnen und Jungjäger haben am Freitag im Schloss Mageregg ihre Jagdprüfungszeugnisse erhalten. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber würdigte die Leistungen und betonte die Verantwortung der Jägerschaft für Natur und Wild.

Im festlichen Rahmen von Schloss Mageregg nahmen am Freitag etwa 280 Jungjägerinnen und Jungjäger ihre Jagdprüfungszeugnisse entgegen. Damit schlossen sie ihre jagdliche Ausbildung erfolgreich ab. Gemeinsam mit Familien, Freunden und Ausbildern sowie zahlreichen Ehrengästen wurde dieser Meilenstein gefeiert.

Zu den Gratulanten zählte auch Landeshauptmann-Stellvertreter und Jagdreferent Martin Gruber. Er würdigte die Absolventinnen und Absolventen und hob die Bedeutung einer fundierten Ausbildung hervor: „Der erfolgreiche Abschluss der Jagdprüfung ist das Ergebnis von Fleiß, Disziplin und einer intensiven Vorbereitung“, so Gruber. Sein herzlicher Glückwunsch gelte allen, die ihr Zeugnis erhalten hätten.

Beitrag zum Gleichgewicht zwischen Wild, Wald und Landwirtschaft

Eine verantwortungsvolle Jagd sei von großer Bedeutung, betonte der Jagdreferent. Jägerinnen und Jäger leisteten einen unverzichtbaren Beitrag zum Gleichgewicht zwischen Wild, Wald und Landwirtschaft. Sie helfen, Wildschäden zu reduzieren, schützen junge Waldbestände und tragen dazu bei, dass Wälder ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können.

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Gleichzeitig verwies Gruber auf die Herausforderungen, vor denen die Jagd zunehmend stehe. Dazu zählten die steigende Freizeitnutzung der Natur mit einhergehenden Konflikten sowie die Rückkehr großer Beutegreifer. Der richtige Umgang damit erfordere Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein.

Die Jagd sei weit mehr als Tradition, erklärte Gruber. Sie bedeute Verantwortung für Wildtiere und ihre Lebensräume sowie für den Erhalt einer vielfältigen Kulturlandschaft. Umso erfreulicher sei es, dass sich auch heuer wieder so viele Menschen für die Jagd entschieden hätten.

Umfassende Ausbildung als Grundlage

Die Ausbildung vermittle Kenntnisse in den Bereichen Wildökologie, Naturschutz, Jagdrecht, Waffenkunde sowie jagdliche Praxis. Sie bildet die Grundlage für eine nachhaltige und waidgerechte Jagdausübung.

Landesjägermeister Walter Brunner unterstrich, dass sich jährlich mehr Menschen der anspruchsvollen Prüfung stellen. Damit wachse der Stand der Jägerschaft deutlich – in den Mitgliederzahlen, im Frauenanteil und in der Wertschätzung, die die Gesellschaft und vor allem die Jugend diesem Handwerk entgegenbringe. Insgesamt nehme das Interesse an Wald, Wild und Natur spürbar zu. Die Kärntner Jägerschaft sei stolz, zu dieser Entwicklung beizutragen.

Abschließend dankte Gruber allen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie der Kärntner Jägerschaft für ihr großes Engagement. Sie geben nicht nur Wissen weiter, sondern vermitteln auch Werte, Verantwortung und Respekt vor der Natur. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Jagd in Kärnten. Der Landeshauptmann-Stellvertreter wünschte den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und Freude bei der Jagdausübung sowie ein kräftiges Weidmannsheil.

Quelle: https://ktnvp.at/2026/06/26/280-neue-jungjaegerinnen-und-jungjaeger-fuer-kaernten

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