300 Gäste beim ersten Paradiesgartenfest in Moosburg

Pia Prodinger
Kindergruppe spielt Akkordeon vor einer Burgruine in Stainz, Steiermark
© Sandra Matanovic

Am 11. Juli verwandelte sich der Moosburger Paradiesgarten in einen Treffpunkt für Kunst, Musik und Begegnung. Der Moosburger Glücksverein lud zum ersten Paradiesgartenfest – rund 300 Besucherinnen und Besucher kamen.

Bei strahlendem Sommerwetter feierte Moosburg am 11. Juli 2026 das erste Paradiesgartenfest. Rund 300 Gäste folgten der Einladung des Moosburger Glücksvereins und erlebten einen Abend voller Kreativität und Gemeinschaft. Das Gelände, das früher als Müllablageplatz genutzt wurde, zeigte sich als lebendiger Ort der Begegnung.

Viele Besucherinnen und Besucher erschienen mit kunstvoll gestalteten Kopfbedeckungen. Blumen, Kräuter, Früchte und sogar australische Krokodilzähne schmückten die Hüte. Zwischen den Kunst-Installationen von Harald Schreiber und den Pflanzen von Dagmar Wallgram entstand eine Atmosphäre voller Leichtigkeit.

Musik und internationale Gäste

Die Harmonika-Klasse der Musikschule Moosburg-Pörtschach eröffnete das Fest mit ihrem Semesterabschlusskonzert. Die Nachwuchsmusiker präsentierten traditionelle Klänge direkt vor den Musen des Paradiesgartens.

Partnergemeinden aus Moosburg an der Isar, Maintal und Katerini in Griechenland waren zu Gast und überreichten Geschenke – darunter Rosen für den Paradiesgarten und Bäume für die Schlosswiese. Griechische Tänze luden das Publikum zum Mitmachen ein und verwandelten den Garten in eine große Tanzfläche.

Die Prämierung des schönsten Kopfschmucks bildete den offiziellen Höhepunkt. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen überzeugten jene Kreationen, die sich harmonisch in die Atmosphäre des Gartens einfügten.

Feiern trotz Regenschauer

Ein kurzer Regenschauer konnte die Stimmung nicht trüben. Die Gäste blieben und feierten anschließend bei der Musik von Rudi und Kathi bis in die Abendstunden weiter. Kinderschminken, Bodypainting und regionale Kulinarik machten das Fest zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt.

Bürgermeister Herbert Gaggl zeigte sich begeistert: „Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung Jung und Alt an diesem Fest teilnahmen. Der Paradiesgarten hat sich als würdiger Rahmen für ein so besonderes Fest gezeigt.“

Vizebürgermeisterin Astrid Brunner hob die besondere Atmosphäre hervor: „Beim Paradiesgartenfest war spürbar, welche Kraft von diesem Ort ausgeht und wie er Menschen inspiriert, ihre Kreativität zu entfalten und besondere Begegnungen und Gespräche zu genießen.“

Vizebürgermeister Roland Gruber, auch Obmann des Glücksvereins, sagte: „Es war eine von Anfang bis Ende stimmige Inszenierung. Die Hauptrolle spielte der Paradiesgarten selbst – mit seiner Verbindung von Natur, Kunst und Menschen inmitten des Moosburger Ortszentrums. Danke an alle Freiwilligen, die am Zustandekommen dieses Fests mitgewirkt haben, dieses Engagement ist einzigartig und nicht selbstverständlich!“

Das Organisationsteam des Glücksvereins rund um Gordana Brandner-Gruber, Monika Fink, Michael Kraiger, Waltraut Gaggl, Heidemarie Stuck und Andrea Müller wurde ebenso gedankt wie den freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren und dem Bauhof der Marktgemeinde Moosburg.

Fotos von Sandra Matanovic sind auf der Website des Vereins unter www.zumglueck.jetzt zu finden.

Quelle: https://www.moosburg.gv.at/aktuelles/ein-sommerabend-wie-aus-dem-bilderbuch

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