3.000 Radfahrer beim Wachau Radmarathon am Start

Am Sonntag gingen in Mautern an der Donau beim 27. Wachau Radmarathon insgesamt 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf drei verschiedenen Strecken an den Start. Bei idealen Bedingungen siegte Rene Pammer über die längste Distanz, so der ORF.
Der 27. Wachau Radmarathon lockte am Sonntagvormittag tausende Radsportfans nach Mautern an der Donau im Bezirk Krems. Um 9 Uhr fiel der Startschuss für ein Rekord-Teilnehmerfeld. Entgegen der befürchteten Hitzeschlacht herrschten nahezu perfekte Bedingungen mit Sonnenschein, Rückenwind und erträglichen Temperaturen.
Das Teilnehmerfeld verteilte sich auf drei Distanzen: den „Wachau Light Radmarathon“ über 53 Kilometer, den „Wachau Power Radmarathon“ über 105 Kilometer und den „Wachau Champions Radmarathon“ über 202 Kilometer. Alle drei Bewerbe waren ausverkauft und boten vom Anfänger bis zum erfahrenen Rennfahrer für jeden etwas.
Pammer triumphiert nach über fünf Stunden
Über die längste und anspruchsvollste Strecke mit mehr als 3.000 Höhenmetern setzte sich der Tiroler Rene Pammer durch. Nach 05:28:47 Stunden überquerte er knapp vor Simon Oppel und Paul Scheucher die Ziellinie und feierte seinen zweiten Sieg in der Wachau. „Das Rennen war extrem hart. Der letzte Anstieg bei Maria Langegg ist nach 170 Kilometern wirklich heftig. Es ist eine tolle Veranstaltung. Ich komme immer gerne her“, sagte Pammer.
Helperstorfer gewinnt vor Heimpublikum
Bei den Damen sicherte sich die Niederösterreicherin Sylke Helperstorfer den Heimsieg. In 06:48:55 Stunden war sie die schnellste Frau im Feld. „Ich hätte heute niemals mit dem Sieg gerechnet. Dass ich die schnellste Dame bin, ist etwas Besonderes. Ich bin wirklich überwältigt“, zeigte sich Helperstorfer nach dem Rennen überglücklich. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Theresa Hörtnagl und Heidi Hackl.
Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand nicht der Sieg im Vordergrund. Gemeinsam mit anderen Radsportbegeisterten durch das Weltkulturerbe Wachau zu fahren, die eigenen Grenzen auszuloten und nach stundenlanger Anstrengung ins Ziel zu kommen, machte die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.