30.000 bei Uni-Demo in Wien gegen Budgetkürzungen

Mathias FischerMathias Fischer
Bildung: Protest vor Gebäude mit Schildern „Bildung retten“ und „Zukunft in Gefahr“.
© Mit KI (Gemini) generiert

Am Donnerstag gingen in der Bundeshauptstadt rund 30.000 Menschen auf die Straße. Studierende und Universitätspersonal fordern eine Aufstockung der Mittel für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030.

Für eine bessere Ausstattung der öffentlichen Universitäten demonstrierten am Donnerstag in Wien etwa 30.000 Personen. Bereits im Mai hatten Hochschulen und Studierende in mehreren Städten Österreichs tausende Teilnehmer mobilisiert, um gegen drohende Kürzungen zu protestieren.

Der Protestzug startete kurz nach 16 Uhr beim Hauptgebäude der Technischen Universität Wien und endete mit einer Abschlusskundgebung bei der Universität Wien. Neben Studierenden und Angestellten der Wiener Hochschulen nahmen auch Teilnehmer aus den Bundesländern teil. Vertreten waren unter anderem Mitarbeiter der Universität für Weiterbildung Krems.

Kritik an realer Kürzung trotz nomineller Stabilität

Die Bundesregierung plant, den 23 öffentlichen Universitäten für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 insgesamt rund 15,9 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Die Demonstranten kritisieren, dass das angekündigte Budget trotz nomineller Gleichhaltung real eine deutliche Kürzung bedeute.

Die Kürzung schwäche die Perspektiven besonders für junge Wissenschaftler sowie die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Landes insgesamt. Auf diese Risiken hätten die österreichischen Universitäten im Vorfeld bereits deutlich hingewiesen.

Quelle: https://www.donau-uni.ac.at/de/aktuelles/news/2026/uni-budget--rund-30.000-menschen-bei-demonstration-in-wien.html

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