Uni-Demo in Wien: ÖH fordert mehr Budget

Mona HopfingerMona Hopfinger
Klimaaktivisten demonstrieren vor der TU Wien mit Plakaten für Klimaschutz.
© MedUni Wien/Löbl

Am Donnerstag zogen Tausende Studierende und Uni-Beschäftigte durch Wien, um gegen das geplante Uni-Budget zu protestieren. Die Hochschüler_innenschaft sprach von 30.000 Teilnehmern.

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) mobilisierte am Donnerstag zu einer Großdemonstration in Wien. Studierende und Uni-Personal forderten eine nachträgliche Aufstockung der Mittel für die Hochschulen. Nach Angaben der ÖH beteiligten sich rund 30.000 Menschen an dem Protestzug.

Der Demonstrationszug startete um 15 Uhr beim Hauptgebäude der Technischen Universität Wien und führte zur Universität Wien. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) organisierte die Anreise von Uni-Mitarbeitern und Ärzten aus anderen Uni-Städten.

Bereits zweite Protestwelle

Schon im Frühjahr hatte die ÖH gemeinsam mit der Universitätenkonferenz (uniko) in mehreren Städten demonstriert und dabei 40.000 Personen mobilisiert.

Budget bleibt trotz Teuerung konstant

Am Wochenende wurde das Budget für die 23 öffentlichen Universitäten beschlossen. Für die Jahre 2028 bis 2030 stehen rund 16 Milliarden Euro zur Verfügung – etwa gleich viel wie in der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode. Die uniko hatte allein für die Abdeckung der Inflation 18 Milliarden Euro verlangt.

Rektoren kündigen Stellenabbau an

Die Universitätsleitungen reagierten mit drastischen Ankündigungen: Jede zehnte Stelle soll abgebaut werden. Die Rektorinnen und Rektoren warnten vor massiven Einschnitten in Lehre, Forschung und der medizinischen Versorgung an den Uni-Kliniken.

Die ÖH befürchtet Verschlechterungen beim Studienangebot, der Betreuung und bei den Beschäftigungsverhältnissen an den Hochschulen.

Quelle: https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/2026/news-im-oktober-2026/uni-budget-tausende-forderten-bei-demo-in-wien-mehr-geld

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