32-Jähriger stirbt nach Hornissenstich in Oberösterreich

Ein 32-jähriger Mann aus Hohenzell im Bezirk Ried im Innkreis ist nach einem Hornissenstich verstorben. Der Todesfall löste in der Gemeinde große Betroffenheit aus, so der ORF.
Ein 32-jähriger Mann aus Hohenzell im Bezirk Ried im Innkreis ist nach einem Hornissenstich ums Leben gekommen. Der Verstorbene war in der Region als hilfsbereite Person bekannt und engagierte sich in mehreren Vereinen, unter anderem bei der Feuerwehr.
Bürgermeister Thomas Priewasser beschrieb den Verstorbenen gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten“ als „einfach ein guter Mensch“. Er sei immer zur Stelle gewesen, wenn man ihn gebraucht habe, egal wann und warum man ihn angerufen habe, so Priewasser.
Trauer bei der Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr trauert ebenfalls um den 32-Jährigen. Auf Facebook veröffentlichte sie eine Parte mit persönlichen Worten. „Er war uns allen nicht nur ein Kamerad sondern ein Freund, wie man ihn nicht leicht findet. Wir werden dich nie vergessen“, heißt es in dem Beitrag.
Veranstaltungen abgesagt
Der Tod sei für viele Menschen in der Gemeinde nur schwer zu begreifen, erklärte Bürgermeister Priewasser. Als Zeichen der Trauer wurden Veranstaltungen abgesagt. Das Reblausfest, das am Samstag hätte stattfinden sollen, wurde nicht abgehalten.
Bei Allergikerinnen und Allergikern können Hornissenstiche schwere Reaktionen auslösen. In solchen Fällen kann ein Adrenalin-Pen Leben retten.
Sieben Todesfälle pro Jahr in Österreich
In Österreich sterben laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) durchschnittlich sieben Menschen pro Jahr nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen. Zwischen 2016 und 2025 starben österreichweit 68 Menschen daran, teilte das KFV mit. Allein im Jahr 2024 wurden 13 Todesfälle registriert.
Laut Spitalsentlassungsstatistik mussten zwischen 2015 und 2024 insgesamt 9.617 Menschen nach Insektenstichen inklusive Spinnen stationär behandelt werden. Das entspricht fast 1.000 Spitalsaufenthalten jährlich – das KFV rät zu einem stets mitgeführten Notfall-Set mit Adrenalin-Pen (nach ärztlicher Rücksprache) und sofortigem Notruf 144 bei allergischen Reaktionen.
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