3.320 Kilometer mit dem Rad für den guten Zweck
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Drei Sportler sind vom Nordkap bis nach Natternbach geradelt und haben dabei über 40.000 Euro für zwei oberösterreichische Familien mit beeinträchtigten Kindern gesammelt. Die Charity-Tour führte durch sechs Länder und dauerte 32 Tage ohne Ruhetag.
Walter Ablinger, Mario Großfurtner und Gerald Bischof haben eine außergewöhnliche Radtour absolviert: Von 27. Mai bis 27. Juni legten sie die Strecke vom Nordkap bis ins oberösterreichische Natternbach zurück. Insgesamt bewältigten die drei Sportler 3.320 Kilometer und rund 24.000 Höhenmeter – ohne einen einzigen Ruhetag. Die Route führte durch Norwegen, Finnland, Schweden, Deutschland, Tschechien und Österreich.
Besonders bemerkenswert: Der dreifache Paralympics-Teilnehmer und fünffache Medaillengewinner Walter Ablinger absolvierte die gesamte Strecke mit dem Handbike ausschließlich mit der Kraft seiner Arme. „Diese Reise war eine unglaubliche Lebenserfahrung – körperlich wie mental. Als querschnittgelähmter Rollstuhlfahrer durfte ich auf dieser Tour erleben, wie gelebte Inklusion aussieht“, berichtet Ablinger.
Über 40.000 Euro für zwei Familien
Die Charity-Challenge „N2N – Nordkap to Natternbach“ wurde vom Verein „Engal gibt's wiakle“ organisiert. Die gesammelten Spenden kommen den Familien Ecklmayer aus Natternbach und Wallner aus Andorf zugute, die mit beeinträchtigten Kindern leben. Bereits mehr als 40.000 Euro konnten für die beiden Familien gesammelt werden. Die Spendensammlung läuft noch weitere zwei Monate.
Am 27. Juni wurden die drei Sportler im IKUNA Naturresort in Natternbach feierlich empfangen. Während der Tour erlebten sie alle europäischen Vegetationszonen innerhalb eines Monats, meisterten schwierige Straßenverhältnisse, starken Regen und Temperaturunterschiede von bis zu 39 Grad.
Mikronährstoffunternehmen als Hauptsponsor
Das österreichische Unternehmen Biogena begleitete das Projekt als Hauptsponsor. Das Salzburger Mikronährstoffunternehmen übernahm die Fixkosten der Reise, stellte die Radbekleidung zur Verfügung und unterstützte gemeinsam mit dem IKUNA Naturresort die Organisation der Zieleinfahrt.
„Die Geschichte von ‚Nordkap to Natternbach' zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen über ihre eigenen Grenzen hinausgehen, um anderen zu helfen“, sagt Albert Schmidbauer, Gründer und Geschäftsführer von Biogena. Der Unternehmer stammt selbst aus Natternbach.
Die Initiative wurde von Gerald Bischof, Obmann des Vereins „Engal gibt's wiakle“, ins Leben gerufen. Mit der Tour wollten die Teilnehmer ein Zeichen für Zusammenhalt, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung setzen. Neben den drei Radfahrern waren auch drei Betreuer an der Aktion beteiligt.
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