34 Katzen gequält: 69-Jährige vor Gericht in Wels

Mona HopfingerMona Hopfinger
Katzen vor Gerichtsgebäude mit der Zahl 34
© Mit KI (Gemini) generiert

Eine 69-jährige Frau muss sich vor dem Landesgericht Wels wegen Tierquälerei verantworten. Sie soll 34 Katzen in verdreckten Räumen gehalten und nicht versorgt haben, so der ORF.

Die Anklage wirft der Beschuldigten vor, die 34 Katzen in völlig vermüllten und unhygienischen Räumlichkeiten untergebracht zu haben. Die Tiere seien stark unterernährt gewesen, weil sie über Monate hinweg kaum Nahrung erhalten hätten.

Die Katzen hätten zudem an Katzenseuche, Katzenschnupfen sowie unter Befall von Parasiten und Fliegenmaden gelitten. Eine tierärztliche Behandlung sei nicht erfolgt, heißt es in der Anklageschrift.

Unkontrollierte Vermehrung

Laut Staatsanwaltschaft unterließ es die Angeklagte auch, die Tiere kastrieren zu lassen. Dadurch kam es zu einer unkontrollierten Vermehrung, die wiederum zu den Erkrankungen beitrug.

Warum die Frau die Katzen unter derart prekären Bedingungen hortete, ist nicht bekannt.

Bis zu zwei Jahre Haft möglich

Der Strafrahmen für Tierquälerei wurde in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Während vor knapp zehn Jahren noch maximal ein Jahr Freiheitsstrafe drohte, liegt die Höchststrafe mittlerweile bei zwei Jahren. Diese Strafe könnte der 69-Jährigen im Fall einer Verurteilung drohen.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3377012/

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