34 Medizinstipendiaten trafen sich in NÖ zum Austausch

Mathias FischerMathias Fischer

In der niederösterreichischen Landesgesundheitsagentur kamen Medizinstudierende aus verschiedenen Förderprogrammen zusammen. Das Treffen sollte die Vernetzung untereinander stärken und die Bindung an das Bundesland fördern.

Insgesamt 34 Medizinstipendiaten aus unterschiedlichen Förderprogrammen des Landes sowie Studierende mit gewidmeten Studienplätzen nahmen an der Veranstaltung in der NÖ Landesgesundheitsagentur teil. Im Zentrum stand der gegenseitige Austausch und die Stärkung der Verbindung zwischen den künftigen Ärztinnen und Ärzten und dem Land.

Landesrat Anton Kasser, zuständig für die Kliniken, empfing die Teilnehmenden und unterstrich die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung. „Mit unseren Förderprogrammen investieren wir gezielt in die Gesundheitsversorgung von morgen“, erklärte er. Besonders in Zeiten steigenden Bedarfs an medizinischem Personal sei es entscheidend, junge Menschen frühzeitig zu unterstützen und ihnen attraktive Rahmenbedingungen zu bieten.

Der direkte Austausch mit den Studierenden zeige, wo angesetzt werden müsse, so Kasser weiter. Es gehe darum, ihre Anliegen ernst zu nehmen, sie bereits während des Studiums zu begleiten und ihnen eine klare Perspektive für ihre berufliche Zukunft im Bundesland zu bieten. „Wer heute in unsere jungen Talente investiert, sichert die medizinische Versorgung und Lebensqualität von morgen.“

Netzwerk für künftige Versorgung

Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen im Medizinstudium auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Zudem erhielten sie Einblicke in die unterschiedlichen Förderprogramme. Das Treffen bot einen Rahmen, um gemeinsame Perspektiven für die zukünftige medizinische Versorgung zu diskutieren.

Medizinstipendiatin Anna Bohatschek hob den Mehrwert der Veranstaltung hervor: „Es ist motivierend, andere Studierende kennenzulernen, die ähnliche Ziele verfolgen. Der Austausch über Erfahrungen im Studium und die Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen, sind für uns von großem Wert.“

Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ LGA, betonte, dass die Förderung nicht mit der finanziellen Unterstützung ende. Veranstaltungen wie dieses Vernetzungstreffen würden Verbindungen schaffen, die Identifikation mit der Region stärken und dazu beitragen, auch künftig engagierte Ärztinnen und Ärzte für das Gesundheitssystem zu gewinnen.

Persönliche Begleitung als Motivation

Medizinstipendiat Jürgen Finstermann berichtete, es sei besonders wertvoll zu sehen, dass das Land Niederösterreich Studierende nicht nur finanziell unterstütze, sondern auch den persönlichen Kontakt suche. „Das gibt Orientierung und zeigt, dass unser Weg in den Arztberuf aktiv begleitet wird“, sagte er. Der Austausch mit anderen Stipendiaten motiviere zusätzlich und mache deutlich, dass gemeinsam ein Beitrag zur medizinischen Versorgung in Niederösterreich geleistet werden könne.

Mit regelmäßigen Vernetzungstreffen ergänzt das Land seine Förderprogramme um eine persönliche Austauschplattform und stärkt damit die Zusammenarbeit zwischen den angehenden Medizinerinnen und Medizinern sowie den Verantwortlichen im Gesundheitsbereich.

Quelle: OTS

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