34 Millionen Euro für Niederösterreichs Regionen

Im ersten Halbjahr 2026 wurden 74 Regionalförder- und LEADER-Projekte in Niederösterreich mit über 34 Millionen Euro Landesmitteln gefördert. Die Unterstützung löste Investitionen von mehr als 86 Millionen Euro aus.
Die ecoplus Regionalförderung hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 74 Projekte mit mehr als 34 Millionen Euro an Landesmitteln unterstützt. Durch die Förderungen wurden Investitionen von über 86 Millionen Euro in Niederösterreichs Regionen ausgelöst. Die Mittel fließen an Gemeinden, Regionen, Initiativen und Vereine, die ihre Heimat aktiv weiterentwickeln wollen.
„Niederösterreich lebt von der Stärke seiner Regionen. Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Heimat braucht“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Die Förderungen würden Wertschöpfung bringen, Arbeitsplätze sichern und die Lebensqualität in allen Landesteilen stärken.
Von Amethystwelt bis Radwegbeschilderung
Zu den geförderten Projekten zählt der Ausbau der Amethystwelt Maissau mit Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und Energieeffizienz. Auch die Erweiterung des interkommunalen Betriebsgebiets Wagram Land wurde unterstützt. Darüber hinaus wurden Planungen für eine Radwegbeschilderungsoffensive in den Regionen Wienerwald, Mostviertel, Wiener Alpen und Donau Niederösterreich auf den Weg gebracht.
LEADER-Programm bringt EU-Mittel
Ein wesentlicher Teil der Regionalförderung wird über das LEADER-Programm der Europäischen Union abgewickelt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 45 LEADER-Projekte mit Regionalfördermitteln des Landes unterstützt. Dadurch konnten zusätzlich rund 1,3 Millionen Euro an EU-Fördermitteln für die niederösterreichischen Regionen lukriert werden.
Die ecoplus Regionalförderung existiert seit 1987. Sie wurde mit der Entscheidung für St. Pölten als Landeshauptstadt als zentrales Instrument geschaffen, um alle Regionen gezielt zu stärken. Das Angebot umfasst sowohl Beratung als auch die umfassende Abwicklung von Förderungen. Förderanträge können online über die Webplattform foerderportal.ecoplus.at eingereicht und abgerechnet werden, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und ecoplus Prokurist Bernhard Ebner.
Quelle: OTS
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