359 Facharbeiterbriefe an Kärntner Agrarschulen vergeben

An den Landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten ist das Schuljahr erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 359 Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Facharbeiterbriefe.
Mit dem letzten Schultag endete an den Kärntner Landwirtschaftlichen Fachschulen ein erfolgreiches Schuljahr. Bei den Schulschlussfeiern der vergangenen Tage wurden an acht Bildungsstandorten insgesamt 359 Facharbeiterbriefe verliehen. Betroffen waren die Standorte Litzlhof, Stiegerhof, Buchhof, Ehrental, St. Andrä, Goldbrunnhof, Althofen sowie die Agrar-HAK Althofen.
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber nahm an den Feiern teil und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Der erfolgreiche Abschluss sei das Ergebnis von Fleiß, Ausdauer und persönlichem Engagement. Die Absolventen verfügten über fundiertes Fachwissen und praktische Erfahrung, um Verantwortung zu übernehmen und die Kärntner Landwirtschaft sowie den ländlichen Raum aktiv mitzugestalten.
Internationale Erfolge und Spitzenleistungen
Das abgelaufene Schuljahr war von zahlreichen Erfolgen bei Wettbewerben geprägt. Schüler des Bildungszentrums Litzlhof holten Gold bei der Europameisterschaft der Waldarbeit und erzielten maßgebliche Erfolge bei der Forst-Weltmeisterschaft. Die Landwirtschaftliche Fachschule Stiegerhof sicherte sich bereits zum zweiten Mal den Gesamtsieg bei der österreichweiten Pferdewirtschaft-Trophy.
Die LFS Althofen überzeugte mit einem Staatsmeistertitel und einem Vizestaatsmeistertitel bei den Staatsmeisterschaften der Waldarbeit sowie mit dem zweiten Platz beim Bundestierbeurteilungswettbewerb. Die LFS Buchhof gewann den Nachhaltigkeitswettbewerb der Agrarmesse und wurde beim Bundes-Hauswirtschaft-Award ausgezeichnet.
Mehr als fachliches Wissen
Mehrere Schulstandorte erhielten zudem Prämierungen für ihre Qualitätsprodukte. Es wurden innovative Projekte umgesetzt und soziale Initiativen für Menschen in den Regionen gestartet. Diese Erfolge zeigten, dass die Landwirtschaftlichen Fachschulen weit mehr als nur fachliches Wissen vermitteln würden, betonte der Agrarreferent. Sie verbänden Theorie und Praxis, förderten Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Innovationsgeist.
Abschließend dankte Gruber den Direktoren, Lehrkräften und allen Mitarbeitern der Landwirtschaftlichen Fachschulen für ihren Einsatz und ihre fachliche Kompetenz. Er wünschte den Schülerinnen und Schülern einen erholsamen Sommer und den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg.
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