400 Besucher bei Ensemblespaziergang in Mautern

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die niederösterreichische Stadt Mautern lockte am 10. Oktober 2026 rund 400 Architektur- und Geschichtsinteressierte an. Bei sieben Führungen konnten die Teilnehmer auch sonst verschlossene Orte erkunden.

Die Baukulturvermittlungsplattform Niederösterreich GESTALTE(N) hat Mautern als Schauplatz für den heurigen Ensemblespaziergang gewählt. Etwa 400 Menschen nahmen das Angebot wahr, die bauliche und geschichtliche Vielfalt der Stadt zu entdecken.

Sieben Führungen durch historische Stätten

In sieben geführten Rundgängen erhielten die Teilnehmer Informationen zur Baugeschichte, Architektur und städtischen Entwicklung. Dabei standen auch Gebäude offen, die üblicherweise nicht betreten werden können. Zu den Höhepunkten zählten Schloss Mautern, die Margarethenkapelle, die Pfarrkirche St. Stephan, der Nikolaihof und die erhaltenen Teile der römischen Kastellmauern.

Spezialführungen zu Welterbe und Laserscanning

Drei weitere Spezialführungen beleuchteten das UNESCO-Welterbe Donaulimes, das römische Erbe Mauterns und den Einsatz von Laserscanning zur digitalen Dokumentation von Bauwerken.

Besonders hervorzuheben war die Mitwirkung der Einwohner: Dank der Unterstützung aus der Bevölkerung wurden außergewöhnliche Einblicke möglich. So öffnete etwa die alte Schmiede ihre Türen. Im ehemaligen Mattseerhof wurde zudem über das historische Wirtschaftsleben der Stadt informiert.

Dipl.-Ing. Petra Eichlinger, die den Ensemblespaziergang organisierte, zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz und den erfolgreichen Ablauf. Sie dankte allen Beteiligten sowie den Mauterner Bürgern für deren Offenheit und Einsatz.

Quelle: https://www.mautern-donau.at/Erfolgreicher_Ensemblespaziergang_2026_in_Mautern

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