400 Einsatzkräfte proben Ernstfall im Tennengau

Im Tennengau findet eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Rund um den Wiestalstausee, die Wiestalklamm und in den Gemeinden Adnet und Krispl trainieren 400 freiwillige Helfer von Feuerwehren, Rotem Kreuz sowie Berg-, Höhlen- und Wasserrettung das Zusammenspiel im Ernstfall, so der ORF.
Im Übungsgebiet zwischen Adnet und Krispl wird am Samstag der Katastrophenfall simuliert. Fünf Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie Einheiten der Berg-, Höhlen- und Wasserrettung üben gemeinsam an mehreren Schauplätzen. Schwerpunkte sind das Ufer des Wiestalstausees, die Wiestalklamm und verunglückte Fahrzeuge.
Koordination zwischen Organisationen im Mittelpunkt
Besonderes Augenmerk liegt auf der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit. Die Einsatzkräfte trainieren die Abstimmung mit dem Bezirkseinsatzstab der BH Hallein, der Polizei und der Salzburg AG. Zahlreiche Aufgaben müssen dabei von mehreren Einheiten gleichzeitig koordiniert werden, teilt das Land Salzburg mit.
Markus Kurcz, Leiter des Katastrophenschutzes des Landes, betont die Bedeutung regelmäßiger Übungen. Diese seien essenziell, um Alarmierungen, Abläufe, Kommunikationssysteme und das Schnittstellenmanagement zu testen und zu optimieren. „Schon die Vorbereitungsarbeiten sind wertvoll und gleichsam halbe Miete, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein“, wird Kurcz zitiert.
Straßensperre während der Übung
Die Wiestal-Landesstraße ist am Samstag zwischen 11 Uhr und längstens 19 Uhr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt von der Kreuzung Adnet-Seefeldmühle bis zur Abzweigung Gaißau-Krispl. Eine Umleitung wird über Krispl eingerichtet.
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