42-Jähriger soll Kollegin in Linz missbraucht haben

Ein 42-jähriger Ex-Polizeischüler steht unter Verdacht, eine 21-jährige Kollegin nach einer gemeinsamen Feier in Linz sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die schlafende Frau intim berührt zu haben, so der ORF.
Nach einer gemeinsamen Feier in Linz nächtigten mehrere junge Polizeischülerinnen und -schüler in einer Wohnung. Die 21-Jährige schlief dabei in einem Bett, der Beschuldigte am Boden. In der Nacht soll der 42-Jährige aufgestanden sein und die junge Frau sexuell missbraucht haben.
Staatsanwaltschaft spricht von wehrloser Person
Ulrike Breiteneder, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz, erklärte, es handle sich um „sexuellen Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person“. Die Frau habe zum Tatzeitpunkt geschlafen.
Der Beschuldigte schildert den Vorfall anders. Er habe sich für sein Verhalten entschuldigt, bestreite aber, dass die Frau während der sexuellen Handlung geschlafen habe, so die Staatsanwaltschaft.
Mehrere Verbote verhängt
Nach dem Vorfall wurden gegen den Mann ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein Hausverbot für die Polizeischule und ein Waffenverbot verhängt. Die Anklageschrift wurde Anfang September zugestellt. Derzeit läuft eine 14-tägige Einspruchsfrist.
Wann die Hauptverhandlung gegen den ehemaligen Polizeischüler stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.
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