42 Mitarbeiter wechselten seit 2023 aus Regierungsbüros

Pia ProdingerPia Prodinger
Bundesland-Flagge und EU-Flagge vor einem gelben Gebäude mit vielen Fenstern
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Eine FPÖ-Anfrage zeigt: Seit 2023 sind 42 Bedienstete der Kärntner Landesregierung in andere Dienststellen der Landesverwaltung gewechselt. Das entspricht durchschnittlich einem Mitarbeiter pro Monat. Sieben davon übernahmen Leitungsfunktionen.

Eine schriftliche Anfrage der FPÖ bringt Zahlen zur Personalfluktuation in der Kärntner Landesregierung ans Licht: Seit 2023 haben 42 Bedienstete aus den Regierungsbüros in andere Bereiche der Landesverwaltung gewechselt. Das bedeutet im Durchschnitt rund einen Wechsel pro Monat. Sieben der 42 Personen übernahmen dabei eine Leitungsfunktion in ihren neuen Positionen.

FPÖ kritisiert Personalpolitik scharf

FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer übt scharfe Kritik an der rot-schwarzen Koalition. Die Landesregierung zeichne sich durch engagierte Personalvermittlung aus, statt mit Politik für die Kärntner Bevölkerung zu punkten, so Angerer. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Teamgröße von zehn Mitarbeitern pro Regierungsmitglied würde das 70 Personen bedeuten. Demnach hätte in drei Jahren bereits mehr als die Hälfte aus der Landesregierung in die Verwaltung gewechselt.

Über einen „Zwischenstopp am Arnulfplatz“ würden Mitarbeiter in die Landesverwaltung eingeschleust, die in den Regierungsbüros natürlich wieder nachbesetzt würden, kritisiert Angerer. Ein Sparen im System stehe für Rot-Schwarz nicht zur Debatte. Dass Kärnten attraktive Arbeitsplätze anbieten müsse, bedeute nicht, dass Mitarbeiter wie Schachfiguren hin und her geschoben werden sollten.

Die Postenschacher der rot-schwarzen Landesregierung würden immer unverschämter und beweisen, dass Selbstbeschäftigung oberste Priorität im politischen Alltag habe. SPÖ und ÖVP seien nicht in der Lage, sich um die wirklich wichtigen Themen für Kärnten zu kümmern, so der FPÖ-Klubobmann.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/spoe-oevp-landesregierung-zeichnet-sich-durch-personalvermittlung-statt-politik-aus

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