471 Tonnen Müll auf burgenländischen Autobahnen

Auf Autobahnen und Schnellstraßen im Burgenland wurden im Vorjahr 471 Tonnen Abfall illegal abgeladen. Das entspricht einer Zunahme von 60 Tonnen gegenüber 2024, so der ORF.
Im Burgenland mussten die Mitarbeiter der ASFINAG im Vorjahr 471 Tonnen Müll von Autobahnen und Schnellstraßen beseitigen. Das bedeutet eine Steigerung um 60 Tonnen im Vergleich zum Jahr 2024. Neben gewöhnlichem Abfall fanden sich auch Flaschen, Bauschutt und sogar Möbelstücke auf den Straßen.
Gefährliche Arbeit für Mitarbeiter
Achtlos entsorgter Müll auf oder neben den Fahrbahnen belastet nicht nur die Umwelt und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit. Er stellt den Autobahn- und Schnellstraßenbetreiber auch vor erhebliche Probleme. Knapp ein Viertel der gesamten Abfallmenge muss von den Mitarbeitenden händisch eingesammelt werden.
Diese Arbeit verursacht hohe Kosten und bedeutet gefährliche Einsätze an und neben den Straßen. Im Burgenland ist die ASFINAG für mehr als 150 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen zuständig.
Österreichweit leichter Rückgang
In ganz Österreich sammelte die ASFINAG im Vorjahr 8.900 Tonnen Müll ein. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber den etwas mehr als 9.000 Tonnen aus dem Jahr 2024. Neben dem Burgenland verzeichneten auch Kärnten, Salzburg, Vorarlberg und Wien moderate Zunahmen bei den Müllmengen. In den übrigen Bundesländern registrierte die ASFINAG geringere Abfallmengen.
Worüber spricht Burgenland morgen?
Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.