50 Feuerwehrleute aus NÖ bekämpfen Brände auf Sardinien

Niederösterreichische Feuerwehrleute sind derzeit auf Sardinien im Einsatz. Im Rahmen des EU-Prepositioning unterstützen sie die örtlichen Einheiten bei Wald- und Vegetationsbränden und sammeln Erfahrungen für Einsätze in der Heimat.
Insgesamt 50 Feuerwehrleute aus Niederösterreich waren in den vergangenen Tagen auf Sardinien im Einsatz. Sie wurden dort im Rahmen des sogenannten EU-Prepositioning vorsorglich stationiert, wie der Landesverband am Freitag mitteilte. Ziel ist es, die lokalen Einheiten bei Wald- und Vegetationsbränden zu unterstützen und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen für Einsätze in Niederösterreich zu sammeln. Die Helfer wurden regelmäßig alarmiert.
Die Feuerwehrleute rückten in zwei Kontingenten zu je 25 Personen auf die italienische Insel aus. Derzeit befindet sich die zweite Mannschaft mit speziell ausgebildeten Feuerwehrmitgliedern seit knapp einer Woche auf Sardinien. Der Aufenthalt endet am Samstag. Die Helfer waren mehrfach bei Wald- und Vegetationsbränden im Einsatz.
Extreme Bedingungen und neue Taktiken
„Das Wetter mit 40 Grad Celsius und mehr, Windgeschwindigkeiten um die 30 km/h und mehr und das teils hügelige Terrain sind konditionell durchaus fordernd“, zog Teamleader Stephan Steller Zwischenbilanz. Die Herangehensweise der Gastgeber wurde genau beobachtet: „Die sardische Taktik, die auf einen extrem sparsamen Umgang mit dem Löschwasser ausgelegt ist, ist sehr interessant und funktioniert in diesem Gelände sehr gut.“
In dieser Woche waren auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und dessen Stellvertreter Martin Boyer vor Ort. Beide machten sich ein genaues Bild von der Lage.
Quelle: APA
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