50.000 bei Uni-Demo in Wien gegen Budgetkürzungen

Zehntausende Studierende, Lehrende und Forschende sind am Donnerstag in Wien auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen die drohende Unterfinanzierung der öffentlichen Universitäten.
Am 22. Oktober folgten 50.000 Menschen dem Aufruf der Österreichischen Hochschüler*innenvertretung (ÖH) und demonstrierten in Wien gegen die Unterfinanzierung der öffentlichen Hochschulen. Unter dem Motto „Alarmstufe Rot – Unis retten!“ forderten Studierende, Lehrende, Forschende und Beschäftigte eine ausreichende Finanzierung der Universitäten.
Budget bleibt nominell gleich – real sinkt die Kaufkraft
Hintergrund der Proteste ist das von der Bundesregierung angekündigte Universitätsbudget für die Jahre 2028 bis 2030. Mit rund 16 Milliarden Euro bleibt es nominell unverändert. Durch gestiegene Kosten können sich die Universitäten damit künftig jedoch weniger leisten.
Nach bisherigen Berechnungen wären mindestens 18 Milliarden Euro erforderlich, um das bestehende Angebot aufrechtzuerhalten. Es fehlen somit rund zwei Milliarden Euro zum geschätzten Mindestbedarf.
JKU setzt Zeichen in Rot
Auch Angehörige der JKU beteiligten sich an der Demonstration. Gleichzeitig erstrahlte das Learning Center der JKU am Campus Auhof in Rot, um auf die Gefahr für die Universitäten aufmerksam zu machen.
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