56-Jähriger soll Teil von Suchtgift-Netzwerk gewesen sein

Mona HopfingerMona Hopfinger
Europa-Karte zeigt Drogenhandel mit Spanien, Belgien, Deutschland, Österreich, Serbien, Kosovo und Albanien.
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Mann aus dem Bezirk Gmunden soll laut Landeskriminalamt Oberösterreich Mitglied einer international agierenden kriminellen Organisation gewesen sein. Der 56-jährige serbische Staatsbürger befindet sich seit 7. April in Untersuchungshaft.

Das Landeskriminalamt Oberösterreich hat nach umfangreichen Ermittlungen einen 56-jährigen serbischen Staatsbürger aus dem Bezirk Gmunden ausgeforscht. Der Mann soll laut Polizei Mitglied einer professionell agierenden kriminellen Organisation gewesen sein, die überwiegend aus serbisch stämmigen Personen bestanden haben dürfte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sowie einem Teilgeständnis wird dem Verdächtigen vorgeworfen, zwischen 9. April 2020 und 7. März 2021 im bewussten Zusammenwirken mit weiteren Mitgliedern ein internationales Netzwerk genutzt zu haben. Dieses Netzwerk soll sich über Deutschland, Österreich, Spanien, Belgien, Kosovo, Albanien und Serbien erstreckt haben und aus Lieferanten, Vermittlern und Abnehmern bestanden haben. Der Mann soll dabei 1,5 Kilogramm Kokain sowie 142 Kilogramm Cannabiskraut gewinnbringend weitergegeben haben, vorwiegend im Raum Wien sowie auf internationaler Ebene.

Zusätzlich besteht der dringende Verdacht, dass der 56-Jährige im März 2021 unbefugt zwei Schusswaffen für einen Abnehmer organisiert und übergeben haben soll.

Der Verdächtige wurde am 7. April 2026 aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen und in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert. Dort befindet er sich derzeit in Untersuchungshaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: https://www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendungen/presse989d.html?prid=52516441626c65554558343d&pro=0

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