66 Schafe bleiben vorerst bei Pfotenhilfe Lochen

Ein 41-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land kämpft um die Rückgabe von 66 abgenommenen Schafen. Das Landesverwaltungsgericht hat eine aufschiebende Wirkung zuerkannt, die Tiere verbleiben bei der Pfotenhilfe, so der ORF.
Die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land hatte dem Mann die Haltung der Tiere untersagt. In der Folge wurden die 66 Schafe zur Pfotenhilfe Lochen gebracht. Der 41-jährige Halter wehrte sich gegen diese Maßnahme und zog vor das Landesverwaltungsgericht – dort bekam er Recht.
Trotz des Erfolgs vor Gericht erhielt der Mann seine Schafe bisher nicht zurück. Laut „Kronen Zeitung“ argumentierte sein Anwalt, dass es keinen Grund mehr gebe, die Tiere dem Besitzer vorzuenthalten.
Bundesverwaltungsgericht muss entscheiden
Die Bezirkshauptmannschaft beantragte daraufhin eine aufschiebende Wirkung für die Rückgabe. Diesem Antrag gab das Landesverwaltungsgericht nun statt, wie eine Sprecherin gegenüber Radio Oberösterreich bestätigte.
Die Schafe bleiben damit vorerst bei der Pfotenhilfe und werden dort weiter versorgt. Eine endgültige Entscheidung liegt nun beim Bundesverwaltungsgericht, wohin der Fall mittlerweile weitergezogen wurde.
Worüber spricht Wels-Land morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.