730 Arten am Falkert in 24 Stunden nachgewiesen
Beim 11. GEO-Tag der Artenvielfalt haben rund 40 Fachleute das Gebiet zwischen Falkertsee und den umliegenden Almen untersucht. Innerhalb eines Tages wurden 730 Tier- und Pflanzenarten dokumentiert.
Rund 40 Expertinnen und Experten haben beim diesjährigen GEO-Tag der Artenvielfalt ein etwa 600 Hektar großes Areal rund um den Falkertsee erforscht. Nach nur 24 Stunden Erhebungsarbeit konnten bereits 730 verschiedene Tier- und Pflanzenarten dokumentiert werden.
Von Pilzen bis Vögeln
Die Fachleute wiesen unter anderem 55 Pilzarten, 40 Flechtenarten und 120 Moosarten nach. Dazu kommen rund 300 Gefäßpflanzenarten, 160 Insektenarten und knapp 40 Vogelarten.
Die große Bandbreite an Lebensräumen – von montanen Wäldern über Almweiden bis hin zu Mooren, Bächen und dem Falkertsee selbst – macht das Gebiet zu einem Hotspot der Biodiversität in den Nockbergen.
Dokumentation für den Naturschutz
Die Veranstalter bedankten sich bei allen beteiligten Fachleuten, Grundbesitzern und Partnern für deren Engagement. Besonderer Dank galt dem ZT-Büro Berchtold für die organisatorische Unterstützung sowie dem Team des Hotel Explorer.
Jede dokumentierte Art trage dazu bei, die Natur der Nockberge besser zu verstehen, hieß es. Nur was man kenne, könne man auch nachhaltig schützen.
Quelle: https://www.reichenau.gv.at/unser-reichenau/neuigkeiten?posts=6a730beee8baad5a32b749c0
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