80 Einsatzkräfte übten Ernstfall am Lokalbahnhof Salzburg

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Rund 80 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rotem Kreuz haben am Donnerstagabend eine Großübung im unterirdischen Lokalbahnhof in der Stadt Salzburg absolviert. Das Szenario: ein Brand in einer Lokalbahngarnitur mit dichtem Rauch und 20 Verletzten.

Im Mittelpunkt der Übung standen Menschenrettung, Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz und die Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen. Die Bedingungen wurden so realistisch wie möglich gestaltet, um den Ernstfall zu simulieren.

Positive Bilanz nach erfolgreicher Übung

Die geplanten Aufgaben seien erfolgreich bewältigt worden, teilte die Stadt Salzburg am Freitag mit. Das Zusammenspiel der Einsatzorganisationen habe reibungslos geklappt. Stefan Krakowitzer, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, zog ein positives Resümee: „Die Übung hat gezeigt, dass unsere Abläufe auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren. Genau für solche Situationen trainieren wir - damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.“

Schnelle Sichtung und Versorgung der Verletzten

Für das Rote Kreuz sei es entscheidend gewesen, die geretteten Personen rasch zu sichten, medizinisch zu versorgen und die weiteren Maßnahmen zu koordinieren, erklärte Einsatzleiter Jakob Hollergschwandtner. Die Übergabe zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz habe sehr gut funktioniert.

Michael Leprich, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg, betonte ebenfalls die gute Zusammenarbeit: „Gerade bei einem solchen Einsatzszenario mit vielen Verletzten ist entscheidend, dass Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rotes Kreuz eng abgestimmt vorgehen.“

Quelle: APA

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