800.000 Euro: Mitarbeiter soll Geld abgezweigt haben

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Bei den Waldviertler Werkstätten in Schrems ist ein früherer kaufmännischer Angestellter in Verdacht geraten, rund 800.000 Euro veruntreut zu haben. Der Mann wurde Ende Oktober festgenommen und befindet sich in U-Haft.

Ein Ex-Mitarbeiter der Waldviertler Werkstätten soll über einen längeren Zeitraum hinweg insgesamt rund 800.000 Euro auf eigene Konten umgeleitet haben. Das bestätigte das Unternehmen aus Schrems am Freitag gegenüber der APA. Der Beschuldigte sitzt laut „Kurier“ mittlerweile in Untersuchungshaft, nachdem er Ende Oktober festgenommen worden war.

Der kaufmännische Angestellte soll Rückzahlungen eines Zahlungsdienstleisters für stornierte Online-Bestellungen auf eigene Konten gebucht haben. Getarnt wurden die Buchungen als Rückerstattungen an Kunden, berichtete die Zeitung. Vertriebsleiter Hans Schwar bestätigte den Vorgang auf Anfrage.

Über einen längeren Zeitraum seien kleinere Summen abgeflossen, „versteckt und kaum zu erkennen“, so Schwar. Die Waldviertler Werkstätten, die Schuhe, Taschen und Möbel produzieren, erstatteten am 15. September Anzeige. Am 5. Oktober wurde der Mitarbeiter gekündigt. Die Staatsanwaltschaft Krems, die in dem Fall ermittelt, war am Freitag vorerst nicht erreichbar.

Quelle: APA

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