83-Jähriger soll um 25.000 Euro betrogen worden sein

Ein Mann aus Lamprechtshausen (Flachgau) wurde mutmaßlich Opfer eines Betrugs. Zwei Verdächtige sollen ihm am Sonntag Gartenarbeiten und eine Dachsanierung angeboten und dafür 80.000 Euro verlangt haben. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte Schlimmeres.
Ein 83-Jähriger aus dem Flachgau soll laut Polizei Opfer eines schweren Betrugs geworden sein. Ein 40-jähriger Ungar und ein 17-jähriger Rumäne hätten dem Mann am 13. Juli vor seinem Wohnhaus in Lamprechtshausen einen Heckenschnitt sowie in den darauffolgenden Tagen eine Dachsanierung angeboten. Dafür forderten die beiden mutmaßlichen Täter insgesamt 80.000 Euro, wie die Polizei mitteilte.
Der Senior übergab zunächst 5.000 Euro. Am nächsten Tag begleiteten ihn die beiden Beschuldigten zu seiner Hausbank in Salzburg, wo er weitere 20.000 Euro abhob und den Verdächtigen aushändigte.
Bankmitarbeiterin verhinderte weitere Auszahlung
Als am 16. Juli der Restbetrag übergeben werden sollte, begleiteten die beiden Männer den 83-Jährigen erneut zur Bank. Einer Bankmitarbeiterin fiel die mehrfache Abhebung auf. Sie verhinderte die Auszahlung, verständigte die Polizei und gab Hinweise zum Fahrzeug der Verdächtigen.
Das Auto konnte kurz darauf angehalten werden. Im Wagen stellten die Beamten einen Bargeldbetrag von mehr als 6.000 Euro sicher. Die angebliche Dachsanierung entpuppte sich als minderwertige Arbeit, die auch für Laien erkennbar gewesen sei. Drei weitere Männer, die bei den Arbeiten dabei gewesen sein sollen, konnten vor Ort nicht mehr angetroffen werden.
Die beiden festgenommenen Männer werden auf freiem Fuß wegen schweren Betrugs und einer kriminellen Vereinigung angezeigt. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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