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94 Prozent der Empfehlungen umgesetzt

Pia Prodinger
Kärnten Empfehlungen umgesetzt mit Lupe und Zahnrädern über Händen
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Kärntner Landesrechnungshof meldet eine hohe Umsetzungsquote seiner Vorschläge. 94 Prozent der Empfehlungen wurden bereits realisiert oder befinden sich in Umsetzung, so der ORF.

Die Empfehlungen des Landesrechnungshofes Kärnten stoßen auf breite Akzeptanz in der Politik. 94 Prozent der ausgesprochenen Vorschläge sind bereits umgesetzt oder werden derzeit realisiert.

Günter Bauer, Direktor des Landesrechnungshofes, wertet dies als Vertrauensbeweis. Die hohe Quote zeige, dass der Rechnungshof qualitativ hochwertige Arbeit leiste und die Politik die Empfehlungen ernst nehme. „Das sagt zwei Dinge aus. Einerseits, dass der Rechnungshof und vor allem das Team des Rechnungshofes gute Arbeit macht, aber auch, dass unsere Empfehlungen von der Politik ernst genommen werden“, so Bauer.

Nachkontrolle steigert Umsetzungsbereitschaft

Die Überprüfung der Empfehlungen sei für die Bevölkerung von großer Bedeutung. Es reiche nicht aus, nur Vorschläge zu machen, betont der Direktor. Die geprüften Stellen müssten wissen, dass der Rechnungshof zurückkomme und kontrolliere, was mit den Empfehlungen geschehe. Dies erhöhe die Bereitschaft zur Umsetzung.

Pflegebereich im Fokus der Prüfungen

Besonders intensiv nahm der Landesrechnungshof die mobilen Pflege- und Betreuungsdienste sowie die Kurzzeit- und Übergangspflege unter die Lupe. Im Jahr 2024 lag ein Schwerpunkt der Überprüfungen im Pflegebereich.

Bauer zeigt sich erfreut, dass gerade für ältere Kärntnerinnen und Kärntner zahlreiche hilfreiche Empfehlungen umgesetzt wurden. Zu den Vorschlägen gehörte die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm vorgesehenen Ausbildungsoffensive für Pflegekräfte, um die Versorgungssicherheit zu garantieren.

Eine zentrale Empfehlung betraf die Neuorganisation der Übergangspflege. Der Rechnungshof schlug vor, spezialisierte Einrichtungen zu schaffen, in denen auch Therapien durchgeführt werden können.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3361004/

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