99-Jährige spielt seit 35 Jahren Orgel im Spital Melk

Gerlinde Gallauner begleitet seit dreieinhalb Jahrzehnten jeden Samstag die Messe in der Kapelle des Landesklinikums Melk. Für ihr Engagement erhielt die 99-Jährige nun die Cäcilien-Medaille in Gold der Diözese St. Pölten.
Jeden Samstag um 18 Uhr erklingt in der Kapelle des Landesklinikums Melk die Orgel – gespielt von Gerlinde Gallauner. Seit nunmehr 35 Jahren übernimmt die heute 99-Jährige diesen ehrenamtlichen Dienst mit beeindruckender Verlässlichkeit. Ihr Orgelspiel bereichert die heilige Messe für Patienten, Angehörige, Klinikpersonal und Besucher aus der Stadt.
Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement
Die Diözese St. Pölten verlieh Gallauner die Cäcilien-Medaille in Gold – eine Würdigung ihrer langjährigen Verdienste um die Kirchenmusik. Die Klinikleitung des Landesklinikums ehrte die Organistin im Rahmen einer kleinen Feier und dankte ihr für den außergewöhnlichen Einsatz.
Das Orgelspiel erlernte Gallauner zwischen 1947 und 1949. Seither stellt sie ihr musikalisches Können dem Pfarr- und Stiftschor Melk sowie Pfarren in der Umgebung zur Verfügung. Über viele Jahre hinweg prägte sie damit das kirchenmusikalische Leben der Region aktiv mit.
Klinikleitung hofft auf weitere gemeinsame Gottesdienste
„Frau Gallauner ist ein beeindruckendes Vorbild für Beständigkeit, Engagement und gelebte Leidenschaft“, betont die Klinikleitung. Man sei dankbar, sie seit vielen Jahren als Organistin in der Kapelle zu haben, und hoffe auf noch viele gemeinsame Gottesdienste mit ihr.
Die Verleihung der Medaille ist eine verdiente Anerkennung für ein außergewöhnliches Lebenswerk. Gallauner zeigt eindrucksvoll, wie Musik Menschen verbinden und über Jahrzehnte hinweg Freude und Trost schenken kann.
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