Abbrand geriet außer Kontrolle: Feuerwehr verhinderte Übergreifen auf Maisfeld

In Kemeten musste die Feuerwehr am Dienstag ausrücken, weil ein Abbrand von Ästen außer Kontrolle geraten war. Ein Holzstapel und ein angrenzendes Maisfeld waren bedroht.
Die Feuerwehr Kemeten wurde am Dienstag, 11. August 2026, über die Landesleitzentrale zu einem Holzstoßbrand alarmiert. Vor Ort zeigte sich, dass ein Abbrand von Ästen außer Kontrolle geraten war und drohte, auf einen geschlichteten Holzstapel sowie auf ein angrenzendes Maisfeld überzugreifen.
Durch das rasche Anrücken und das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und Schlimmeres abgewendet werden.
Anhaltende Trockenheit erhöht Brandgefahr
Der Einsatz steht beispielhaft dafür, wie schnell sich Feuer unter den derzeit vorherrschenden Bedingungen ausbreiten kann. Die anhaltende Trockenheit sorgt aktuell für eine besonders hohe Brandgefahr. Ein vermeintlich kleines Feuer kann sich innerhalb kürzester Zeit unkontrolliert ausbreiten und erhebliche Schäden verursachen.
Gerade bei der derzeitigen Trockenheit reicht bereits ein Funke, um Gras, Äste, Holz oder landwirtschaftliche Flächen in Brand zu setzen. Das Abbrennen im Freien ist zudem größtenteils behördlich untersagt.
Feuerwehren appellieren an Bevölkerung
Die Feuerwehren appellieren eindringlich an die gesamte Bevölkerung, derzeit besondere Vorsicht walten zu lassen und auf das Entzünden von Feuern im Freien zu verzichten. Unkontrollierte Feuer können rasch zur Gefahr für Sachwerte, insbesondere aber auch für Leib und Leben werden.
Entsprechende Verbote und Sicherheitsvorschriften sind unbedingt einzuhalten. Die Feuerwehren ersuchen alle Bürgerinnen und Bürger, die aktuelle Situation ernst zu nehmen, keine unnötigen Brandquellen zu schaffen und bestehende behördliche Anordnungen konsequent zu beachten.
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