Abschlussklassen besuchten KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Schülergruppe vor der Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich
© hakju.at

Schulklassen fuhren Ende September zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Neben dem Gedenken stand die Auseinandersetzung mit der Frage im Mittelpunkt, wie Menschen damals die Verbrechen in ihrer unmittelbaren Umgebung hinnehmen konnten.

Die Abschlussklassen 5ABCK und 3S besuchten am 28. September 2026 die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den Professoren Christina Papst, Horst Unteregger und Moritz Schreilechner.

Aufarbeitung und Erinnerung

Im Zentrum der Exkursion stand nicht nur das Gedenken an eine der schlimmsten Tragödien der Menschheit. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auch mit der Frage auseinander, wie die Bevölkerung von Mauthausen mit den Verbrechen umging, die sich direkt vor ihrer Haustür abspielten.

Mord, Folter, Versklavung und Zwangsarbeit fanden in unmittelbarer Nachbarschaft der Bürgerinnen und Bürger statt. Die zentrale Frage lautete: Wie konnten so viele Menschen diese Realität hinnehmen? War es Angst, Anpassung, Zustimmung oder Gleichgültigkeit? Oder war es die schleichende Gewöhnung an Zustände, die irgendwann als „normal“ erschienen?

Aktuelle Relevanz

Eine der wichtigsten Fragen, die von diesem Ort mitgenommen werden sollte: Was empfinden wir heute als normal und richtig – und wann sollten wir beginnen, genauer hinzusehen, nachzufragen und zu widersprechen?

Quelle: https://www.hakju.at/blog?id=751

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