Acht Lehrkräfte absolvierten Erasmus+-Fortbildungen

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Acht Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Sommerferien 2026 für einwöchige Fortbildungen im Rahmen von Erasmus+ in verschiedenen europäischen Städten. Die Kurse reichten von kritischem Denken über Gastronomie bis hin zu künstlicher Intelligenz im Unterricht.

Während der Sommerferien 2026 besuchten acht Pädagoginnen und Pädagogen Fortbildungskurse im europäischen Ausland, die über das Programm Erasmus+ finanziert wurden. Die einwöchigen Kurse fanden in Lissabon, Setúbal, Barcelona, Málaga und Dublin statt.

Kritisches Denken und Medienkompetenz

Prof. Hebenstreit nahm in der portugiesischen Hauptstadt am Kurs „Critical Thinking for All Subjects and Life“ teil. Dort wurden Methoden vermittelt, die kritisches Denken, Selbstreflexion und fundierte Diskussionen fördern sollen. Ein zusätzlicher Fokus lag auf der Stärkung der Medienkompetenz sowie der Qualität von Argumenten und Fragestellungen.

Gastronomie als Unterrichtsthema

Prof. Hofer und Prof. Reßmann besuchten in Setúbal den Kurs „Southern Portugal Gastronomy and Tourism“. Sie vertieften ihr Wissen über portugiesische Küchentraditionen, regionale Produkte und deren Bedeutung für kulturellen und nachhaltigen Tourismus. Dabei entwickelten sie praxisnahe Ideen für ihren beruflichen Alltag.

In Barcelona absolvierten Prof. Jernej und Prof. Schatz den Kurs „Food Culture: Incorporating Gastronomy in the School Curriculum“. Sie lernten, wie Gastronomie in den Unterricht und schulische Aktivitäten integriert werden kann. Die beiden Lehrkräfte entwickelten Konzepte, um Schulgarten, Schulküche und Klassenzimmer durch projektbasiertes und fächerübergreifendes Lernen zu verbinden.

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer

Prof. Knaller-Kasper und Prof. Prugger beschäftigten sich in Málaga mit dem Kurs „ChatGPT and AI Tools for Educators“. Sie setzten sich mit dem sinnvollen Einsatz von ChatGPT und weiteren KI-Werkzeugen im Unterricht auseinander und sammelten Anregungen für ihre pädagogische Arbeit.

Prof. Wartbichler besuchte in Dublin den Kurs „Integrating AI in the Classroom with Critical Thinking“. Sie setzte sich mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz auseinander und entwickelte Ideen, wie KI im Unterricht kritisches Denken, Kreativität und Zusammenarbeit fördern sowie zur Beurteilung von Lernfortschritten eingesetzt werden kann.

Insgesamt legten die acht Lehrkräfte während ihrer Fortbildungsreisen 14.995 Kilometer zurück und brachten zahlreiche neue Erfahrungen und Impulse für den Schulalltag mit.

Quelle: https://www.hlw.at/2026/09/16/erasmus-lehrerfortbildungen-in-den-sommerferien-2026

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