AK und ÖGB fordern Fortführung der Ardo-Produktion

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Fall des Tiefkühlgemüse-Herstellers Ardo Austria Frost verlangt Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich und des ÖGB Niederösterreich, alle Anstrengungen zur Weiterführung der Produktion zu unternehmen. Es gehe um Arbeitsplätze, landwirtschaftliche Betriebe und Versorgungssicherheit.

Markus Wieser betont, dass alle Beteiligten gefordert seien, hochwertige Arbeitsplätze zu erhalten und die landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern. Die heimische Gemüseproduktion dürfe nicht vom Ausland abhängig gemacht werden. „Es geht hier um eine zentrale Frage der Versorgungssicherheit“, erklärt der AK NÖ- und ÖGB NÖ-Präsident.

Kritik an Ardo Austria Frost

Das Unternehmen Ardo selbst müsse klar in die Pflicht genommen werden. Es sei nicht einzusehen, dass der österreichische Standort auf dem Rücken der heimischen Arbeitnehmer und Landwirte ausgehöhlt werde, während gleichzeitig vom selben Unternehmen Tiefkühl-Gemüse aus halb Europa nach Österreich gebracht werden solle.

Marchfeld als traditioneller Gemüsestandort

Das Marchfeld stehe seit jeher für hochwertige Gemüse-Produktion in Österreich mit hoher Wertschöpfung. Hohe Investitionen seien dafür in den vergangenen Jahren seitens der Landwirte getätigt worden. Ardo habe hingegen die notwendigen Investitionen hintangehalten.

Alle Beteiligten müssten nun zielführende Optionen ausloten, um die Produktion fortzuführen. Die Arbeiterkammer und der ÖGB mit der zuständigen Fachgewerkschaft Pro-Ge brächten sich dafür ein und seien mit der Belegschaftsvertretung im ständigen Austausch, so Wieser abschließend.

Quelle: OTS

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