Alberndorf testet Spurwege
Die Gemeinde Alberndorf setzt auf eine neue Methode bei der Wegeerhaltung. In einem Pilotprojekt wurde erstmals ein Spurweg angelegt, bei dem nur die Fahrspuren befestigt werden und der Mittelbereich begrünt bleibt.
Die Gemeinde Alberndorf erprobt eine alternative Bauweise für ländliche Wege. Statt einer vollflächigen Befestigung wurde im Rahmen eines Pilotversuchs ein sogenannter Spurweg hergestellt.
Bei dieser Methode werden ausschließlich die beiden Fahrspuren befestigt. Der Bereich zwischen den Spuren bleibt unversiegelt und begrünt. Dadurch lässt sich der Materialeinsatz reduzieren, während gleichzeitig eine gut befahrbare und weitgehend staubfreie Oberfläche entsteht.
Bauhof fertigte Spurgerät selbst an
Die Umsetzung erfolgte mit hoher Eigeninitiative der Gemeinde. Die Bauhofmitarbeiter fertigten ein Spurgerät in Eigenregie an, das nun erstmals erfolgreich verwendet wurde.
„Gerade bei weniger stark befahrenen Wegen kann diese Form der Befestigung eine interessante Möglichkeit sein, Wege effizient und kostengünstig zu verbessern und gleichzeitig den Flächenverbrauch bzw. die Versiegelung möglichst gering zu halten“, wird Bürgermeister Erwin Reichetseder zitiert.
Erfahrungen aus anderen Gemeinden
Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen, dass Spurwege bei passenden Rahmenbedingungen eine praktikable Alternative zur vollflächigen Befestigung darstellen können. Die Gemeinde Alberndorf will nun die Entwicklung des Pilotabschnittes beobachten.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die künftige Wegeerhaltung einfließen. Mit dem Pilotprojekt möchte die Gemeinde bewusst neue Lösungen erproben – praxisnah, wirtschaftlich und mit möglichst viel Eigenleistung.
Quelle: https://www.alberndorf.at/Gemeinde_beschreitet_neue_Wege_
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